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31. Oktober 2019 | 07:00 Uhr
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Wo Reiseprofis Infos über die Brände in Kalifornien finden

Allerdings ist keineswegs der gesamte Bundesstaat, der größer als Deutschland ist, betroffen. Mehrere Websites informieren über die aktuelle Lage. Die Brände führen zu Evakuierungen und viele Menschen bleiben ohne Strom, weil dieser aus Furcht, dass umgestürzte Überlandleitungen neue Feuer entfachen könnten, vielerorts abgeschaltet wird.

Waldbrand

Der größte Teil Kaliforniens sei von den Feuern nicht betroffen, erklärt das Fremdenverkehrsamt Visit California auf seiner Website. Am schwersten erwischt habe die Ausbreitung der Waldbrände, die in dieser Jahreszeit grundsätzlich nicht ungewöhnlich ist, derzeit den Westen von Los Angeles und die Weinregion Sonoma County nördlich von San Francisco. Das berühmteste Weinanbaugebiet der USA, Napa Valley, ist dagegen nicht von Feuern betroffen, wie es auf der Website der dortigen Tourismuswerber heißt.

Starke Winde könnten dazu führen, dass sich die Brände ausbreiten oder bereits gelöschte Feuer neu entfacht werden. Das sogenannte "Tick"-Feuer nahe Santa Clarita nördlich von Los Angeles konnte laut der Nachrichtenagentur "dpa“ zu 90 Prozent eingedämmt werden. Allerdings bleiben die Brandbekämpfer wegen der Trockenheit und heftiger Winde in Alarmbereitschaft. 

Um sich einen genauen Eindruck von der Lage zu verschaffen, können Touristiker die Website des Fremdenverkehrsamtes oder bei der Brandbekämpfungsbehörde des Westküstenstaates informieren. Letztere veröffentlicht die Brandherde auf einer Karte. Auch über die Luftqualität im Bundesstaat Kalifornien gibt eine eigene Website Auskunft.

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