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10. März 2026 | 16:53 Uhr
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Zahl der Badeunfälle in Deutschland leicht gesunken

In Deutschland sind 2025 mindestens 393 Menschen in Gewässern ums Leben gekommen. Die meisten tödlichen Unfälle ereigneten sich nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Seen und Flüssen. Insgesamt 88 Prozent der Unglücke passierten in Binnengewässern. Deutlich seltener kam es zu tödlichen Badeunfällen an Nord- und Ostsee.

Peracher Badesee

Die meisten Badeunglücke ereigneten sich auch 2025 in Binnengewässern

Laut DLRG sank die Zahl der Todesopfer gegenüber 2024 um 18. Der überwiegende Teil der Unglücke passierte in Binnengewässern. Insgesamt 88 Prozent der tödlichen Unfälle ereigneten sich in frei zugänglichen Gewässern fernab der Küsten.

Weniger Todesfälle in den Meeren

Am häufigsten verzeichnete die DLRG tödliche Unglücke in Seen und Teichen. Dort starben 158 Menschen. Fast ebenso viele Opfer gab es in Flüssen und anderen Fließgewässern, wo 153 Menschen ums Leben kamen.

An den Küsten ereigneten sich deutlich weniger tödliche Badeunfälle. Insgesamt 22 Menschen verloren in Nord- oder Ostsee ihr Leben. Die DLRG registrierte fünf Todesfälle in der Nordsee und 17 in der Ostsee. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Zahl der Unglücke in der Ostsee deutlich zurück.

Häufung in der Badesaison

Mehr als die Hälfte aller tödlichen Unfälle ereignete sich während der klassischen Badesaison zwischen Anfang Mai und Ende August. Besonders viele Unglücke gab es im Juni, als 69 Menschen ums Leben kamen.

Nach einer heißen Phase zu Beginn des Sommers ging die Zahl der Unfälle im Juli, der deutlich regnerischer war, zurück. Dennoch starben auch in diesem Monat 52 Menschen im Wasser. Im August zählte die DLRG weitere 65 Todesopfer.

Tausende Rettungseinsätze im Sommer

Viele weitere Unglücke konnten laut DLRG an bewachten Stränden verhindert werden. Während der Badesaison seien mehr als 6.000 ehrenamtliche Rettungsschwimmer der DLRG im Einsatz gewesen, heißt es. Dabei sei es zu 240 Rettungseinsätzen im Wasser gekommen. Nach Einschätzung der Organisation bleiben Aufklärung und Schwimmausbildung zentrale Faktoren für mehr Sicherheit im Wasser.

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