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16. Februar 2020 | 09:49 Uhr
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Zwei Deutsche auf der "Diamond Princess" mit Coronavirus

Mit 70 gemeldeten Neuansteckungen ist die Zahl der infizierten Kreuzfahrtgäste an Bord des in Japan unter Quarantäne gestellten Schiffes am Sonntag auf 355 gestiegen. Darunter sind auch zwei Deutsche. Die USA, Kanada und Hongkong holten unterdessen ihre Staatsbürger von Bord.

Diamond Princess

Seit dem 3. Februar steht die "Diamond Princess" unter Quarantäne

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Bislang seien 1.219 Passagiere getestet worden, davon 355 positiv, melden Nachrichtenagenturen unter Berufung auf das japanische Gesundheitsministerium. 73 der nachweislich Infizierten zeigten aber keine Symptome, heißt es. Auch zwei der zehn deutschen Passagiere auf dem Schiff hätten sich angesteckt, heißt es in übereinstimmenden Medienberichten.

Die USA haben mittlerweile ihre Staatsbürger auf dem Schiff per Flugzeug in die Vereinigten Staaten zurückgebracht, wo sie zwei Wochen unter Quarantäne gestellt werden sollen. Auch Hongkong will seine 330 Bürger an Bord ausfliegen, ähnliche Pläne hegt Südkorea. Kanada erklärte, Passagiere, die keine Krankheitsymptome zeigten, sollten auf dem Luftweg in die Heimat gebracht werden. Infizierte Kanadier sollten in Japan behandelt werden. Die "Diamond Princess" liegt seit 3. Februar im Hafen von Yokohama unter Quarantäne fest.

Fast 70.000 Menschen in China mit Coronavirus infiziert

In China waren am Sonntag 68.500 Coronafälle gemeldet, 1.665 Menschen seien an den Folgen der Viruserkrankung gestorben, melden die Behörden. Außerhalb des chinesischen Festlandes wurden rund 700 Fälle registriert, vier Menschen starben. Am Samstag war ein erstes Todesopfer in Frankreich gemeldet worden. Dabei handelte es sich um einen chinesischen Touristen.

In Deutschland wurden bisher 16 Infektionen bekannt, drei der Patienten wurden in der Zwischenzeit als geheilt aus den Kliniken entlassen. In Bayern werden noch 13 Infizierte behandelt, die für den Autozulieferer Webasto arbeiten oder engen Kontakt zu Mitarbeitern der Firma hatten. Dort hatte eine chinesische Mitarbeiterin das Virus eingeschleppt.

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