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5. September 2019 | 07:00 Uhr
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Die wichtigsten Techniktrends der Unterhaltungselektronik

Laut einer Analyse des Branchenverbands Bitkom verliert die klassische Unterhaltungselektronik an Nachfrage, rollen Smartphones und digitale Inhalte-Plattformen weiter den Markt auf. Erfolgversprechende Innovationen seien etwa faltbare Smartphones und hochwertige Streamingangebote.

Mehr als jeder dritte Bundesbürger (35%) könne sich vorstellen, ein faltbares Smartphone zu nutzen, so die Trendstudie „Zukunft der Consumer Technology 2019“, die der Digitalverband und das Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen Deloitte ausgearbeitet haben.

Danach sehe mehr als die Hälfte (58%) der Befragten den Vorteil, dass faltbare Smartphones zusammengeklappt weniger Platz benötigten. Für jeden Zweiten (50%) sei es vorteilhaft, dass faltbare Smartphones einen größeren Bildschirm als herkömmliche Smartphones bieten. Fast jeder Fünfte (18%) bescheinigt laut der Studie den sogenannten Foldables mehr Leistung als herkömmlichen Smartphones. Und für acht Prozent seien faltbare Smartphones die neuen Statussymbole.

Von der Videokassette zum „One-Stop-Content-Shop“

Ein weiterer Treiber für die Consumer Technology sei das sogenannte Connected Entertainment. Immer mehr Nutzer seien bereit, für Streamingangebote Geld auszugeben. So nutzten mittlerweile zwei von fünf Onlinern (42%) kostenpflichtige Video-On-Demand-Dienste, jeder Fünfte (20%) zahle für Musik-Streaming. Für ein gutes Nutzererlebnis müssten diese Inhalte allerdings auf entsprechend hochwertigen Endgeräten verfügbar sein.

2022 werden 90 Prozent aller TV-Geräte mit dem Internet verbunden sein

Laut der Studie werden Konsumenten ihre alten TV-Endgeräte zunehmend durch neue, vernetzbare Hardware ersetzen. Außerdem werde der Anteil der tatsächlich smart genutzten Geräte in den nächsten Jahren deutlich steigen. Im Jahr 2022 werden laut der Trendstudie nur noch zehn Prozent nicht mit dem Internet verbunden sein. Vorreiter seien Spielekonsolen. Bei Musikanlagen vollziehe sich diese Entwicklung etwas langsamer – bis 2022 sollen 65 Prozent der in deutschen Haushalten meist genutzten Audio-Anlagen mit dem Internet verbunden sein. Das liege vor allem an der nachhaltigen Popularität des klassischen Radios, das vor allem als "Nebenbeimedium" beliebt sei, so der Digitalverband.

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