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15. Mai 2019 | 07:00 Uhr
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Geschäftsreisende würden Daten zur Sicherheit weitergeben

89 Prozent wären bereit, personalisierte Daten an Dritte weiterzugeben, wenn sie damit zu einem verlässlichen Sicherheitsprogramm beitragen können. Jedoch sinkt die Bereitschaft, je persönlicher die Information ist: Während 68 Prozent ihren Namen und 67 Prozent ihr Reiseziel mitteilen würden, sind es nur 57 Prozent wenn es um die Reiseroute und 56 Prozent wenn es um die Telefonnummer geht.

Das stellt der Geschäftsreisedienstleister SAP Concur auf der Basis einer repräsentativen Umfrage fest. Deutlich geringer als bei den reisebezogenen Angaben ist demnach die Bereitsschaft zur Weitergabe der Heimatadresse (43%) oder gar medizinischer Daten (26%). Eine vertrauensvolle Speicherung personenbezogener Daten könne aber in Notfällen die Qualität der Hilfeleistung maßgeblich steigern. Nur wer seinen Mitarbeitern Sicherheit vermittele, könne sie auch zukünftig auf Businesstrips entsenden. Denn eine Reise trotz ernsthafter Sicherheitsbedenken würden nur 12 Prozent der befragten Geschäftsreisenden antreten.

Jeder fünfte deutsche Geschäftsreisende (21%), der mindestens sechs Mal im Jahr unterwegs ist, befand sich laut umfrage im vergangenen Jahr in einer riskanten Situation oder in unmittelbarer Nähe zu einer Gefährdung. 38 Prozent haben ihrem Unternehmen gegenüber hinsichtlich einer Geschäftsreise schon einmal Bedenken um ihre Sicherheit geäußert. Ernst genommen und adressiert worden seien aber längst nicht alle Bedenken, heißt es weiter. Nur ein Fünftel gebe an, dass die geäußerten Sorgen im Unternehmen berücksichtigt worden seien.

Und lediglich 29 Prozent erklären, ihr Unternehmen nutze professionelle Sicherheitsprogramme, die einen Notfallplan, Schulungen, Trainings sowie regelmäßige Informationen bereithielten. Nachholbedarf bestehe diesbezüglich insbesondere in kleineren Unternehmen, so SAP Concur: Ganze 17 Prozent der Befragten aus Unternehmen mit zwei bis 100 Mitarbeitern berichteten von einem solchen Programm, während in Betrieben ab 1.000 Mitarbeitern 39 Prozent von präventiven Sicherheitsmaßnahmen profitierten.

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