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24. Januar 2020 | 07:00 Uhr
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3.700 Fernzüge sind 2019 ausgefallen

Die Bahn hat im vergangenen Jahr 3.700 von rund 300.000 Fahrten ersatzlos gestrichen. Das geht aus einer Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage des FDP-Verkehrspolitikers Torsten Herbst hervor, aus der die "Rheinische Post" zitiert.

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Insbesondere der Dezember war demnach für die Bahn demnach ein schwarzer Monat: Mit 580 gestrichenen ICE-Verbindungen schnellte der Anteil der Zugausfälle auf 3,9 Prozent hoch, bei den IC-Zügen lag er mit 158 Verbindungen oder 1,4 Prozent ebenfalls deutlich über dem Jahresdurchschnitt von 0,9 Prozent.

Ein Bahnsprecher erklärte, die Ausfälle seien auf externe Gründe wie Stürme, Schnee oder Personenunfälle sowie auf technische und betriebliche Gründe zurückzuführen. Konkret nannte er den Streik in Frankreich, die Hitzewelle im Hochsommer sowie den ICE-Brand auf der Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main. Betroffen davon seien "deutlich weniger als ein Prozent der Reisenden", sagt er mit Blick auf den Jahresdurchschnitt

Der Fahrgastverband Pro Bahn forderte laut der "Rheinischen Post“ neben zusätzlichen Reservezügen eine bessere Informationspolitik. Der Pro-Bahn-Ehrenvorsitzende Karl-Peter Naumann sagte, die Bahn müsse sich ehrlicher bei der Pünktlichkeitsstatistik verhalten. Die Bahn könnte zum Beispiel zusätzlich zu ihren monatlichen Pünktlichkeitswerten noch die Verbindungen veröffentlichen, für die sie einen Ersatzzug habe bereitstellen können, und diejenigen, die ersatzlos entfallen seien.

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