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23. August 2019 | 07:00 Uhr
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A-Rosa baut Schiff mit Batterieantrieb

Das „E-Motion Ship“ soll 2021 den Betrieb aufnehmen. In einer dieselelektrischen Antriebsanlage werden große Batterien mit Dieselgeneratoren gekoppelt. Dadurch soll die Energieeffizienz steigen und die Emissionen sinken. Bei der Anfahrt auf Städte wird auf reinen Elektrobetrieb umgeschaltet.

Der Leiter Neubau bei A-Rosa, Matthias Lutter, erläutert: "Bei unserem E-Motion Ship konstruieren wir eine dieselelektrische Antriebsanlage, bei der große Batterien mit Generatoren in einem Netz gekoppelt werden und damit Antrieb und Bordnetz versorgen. Wir installieren eine 1.2 MWh-Batterie, dank der die Motoren immer in ihrem optimalen und effizientesten Betriebspunkt fahren können. Das reduziert Emissionen und jeder Liter Diesel wird bestmöglich genutzt."

Bei der Anfahrt auf die Städte werde auf den Elektromotor umgestellt, der seine Energie aus dem Batteriespeicher zieht, versichert die Flussschiffreederei. Dadurch sei es möglich, beim Anlaufen der Städte sowie in den Häfen nur unter Batteriebetrieb zu fahren. Der Batteriespeicher könne über geeignete Landstromanschlüsse wieder aufgeladen werden.

Jörg Eichler, Geschäftsführer und Gesellschafter der A-Rosa Flussschiff GmbH, unterstreicht die Bedeutung der Antriebs-Innovation: "Die Attraktivität von Städtereisen per Schiff ergibt sich aus den Eindrücken, die Reisende in Städten und in der Natur gewinnen können. Bei A-Rosa sind wir uns – gerade da wir uns in einem wachsenden Markt befinden – bewusst, dass vergangene und aktuelle ökologische Herausforderungen langfristig angegangen werden müssen. Nur so schaffen wir es, den Naturraum für künftige Generationen zu erhalten. Ein rücksichtsvoller und nachhaltiger Umgang mit Ressourcen und Umwelt sorgt auch in Zukunft für attraktive Reisen. Dafür übernehmen wir als Unternehmen Verantwortung."

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