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10. Februar 2020 | 16:26 Uhr
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A-Rosa legt weiter zu

Die Flussschiffreederei meldet für 2019 einen Umsatzanstieg um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die Kabinenauslastung habe mit mehr als 90 Prozent einen Rekordwert erreicht, sagt A-Rosa-Geschäftsführer Jörg Eichler. Auch für 2020 seien bereits 60 Prozent der geplanten Buchungen im Kasten.

A-Rosa Alva

Die "A-Rosa Alva" erreichte auf dem Douro eine hohe Auslastung

Das Unternehmen hatte für 2017 Umsatzerlöse von knapp 87 Millionen Euro und für 2018 einen Anstieg um sechs Prozent gemeldet. Mit dem erneuten Plus dürften sich die Einnahmen nun bei rund 100 Millionen Euro bewegen. 2019 sei bereits das sechste Wachstumsjahr in Folge, berichtet Eichler. Spitzenreiter in Sachen Auslastung seien die neu aufgelegten Reisen auf dem portugiesischen Douro. Hier sei die eingesetzte "A-Rosa Alva" von Mai bis Oktober "quasi ausgebucht" gewesen.

Auch mit dem Thema Familienreisen sei man vorangekommen, so Eichler. Insgesamt hätten 2.550 Kinder zusammen mit Eltern und Großeltern ihren Urlaub an Bord verbracht. 2020 soll unter anderem ein neues Entertainment-Konzept für zusätzliche Gäste sorgen. Neben einem erweiterten Ausflugsangebot, das auf mehr Individualität ausgelegt sein soll, und dem Singer-Songwriter-Contest, bei dem die Gäste auf allen Sieben-Nächte Donau- und Rhein-Reisen von April bis Oktober zwei Live-Auftritte erleben, wurden in der Nebensaison neue Themenreisen wie Krimi-Cruises, Secret Event oder Improvisations-Theater eingeführt. Das Konzept in den Reisepreis integrierter Unterhaltungsprogramme komme gut an, sagt der A-Rosa-Chef. Die Monate März und April 2020 lägen bei den Buchungen "prozentual jeweils deutlich zweistellig im Plus".

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