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9. August 2022 | 17:34 Uhr
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ASI Reisen will Partner zu mehr Nachhaltigkeit verpflichten

Von 2024 an will der Veranstalter nur Reisen von Partnern vertreiben, die nach den Kriterien des Global Sustainability Tourism Council (GSTC) zertifiziert sind, kündigt Firmenchef Ambros Gasser (Foto) an. Bislang erfülle die Mehrzahl der Partner, die über die Vertriebssysteme von ASI Reisen verkauft werden, diese Voraussetzung noch nicht.

Gasser Ambros ASI Reisen Foto Anna Fichtner

Ambros Gasser setzt auf ökologische und soziale Mindeststandards durch Zertifizierung

Im Reise vor9 Podcast unterstreicht Gasser, dass er in dieser Hinsicht zum 1. Januar 2024 "eine harte Linie" ziehen wolle. Vom GSTC anerkannt werden etwa die von auch hierzulande bekannten Akteuren wie Tourcert und Travelife.

Derzeit seien etwa 40 Prozent der Anbieter, die ASI Reisen vertreibe, GSTC-zertifiziert, so der Firmenchef weiter. Bereits heute konzentriere man sich in der Zusammenarbeit auf Mittelständler, die die Philosophie von ASI Reisen teilten. Bis dahin sei es noch "ein heißer Weg", räumt der Firmenchef ein. Man sei aber in intensiven Gesprächen mit den anderen Veranstaltern, um sie zu sensibilisieren und von diesem Weg zu überzeugen.

Anstoß in die richtige Richtung

Viele Partner seien bereits auf demselben Weg und hätten erkannt, dass Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Erfolg keine Gegensätze seien, sondern miteinander harmonierten, sagt Gasser. "Durch diese Maßnahme können wir im Kleinen auch unsere Branche ein bisschen anstoßen und in die richtige Richtung bringen", ist er überzeugt. Zwar sei es schade, wenn Partner ab 2024 nicht mehr dabei sein könnten, wenn sie die Kriterien nicht erfüllten, aber: "Vielleicht stoßen die dann ja später dazu."

ASI Reisen vertreibt seit dem vergangenen Herbst über das eigene Portal und die Reisebüro-Vertriebssysteme neben eigenen Reisen auch Touren ausgewählter Partner aus den Destinationen sowie Reisen anderer Veranstalter wie etwa Hauser Exkursionen. Reisebüros, die einer Kette oder Kooperation angehören, erhalten eine Basisprovision von zehn Prozent. Alle übrigen Büros bekommen eine Grundprovision von acht Prozent mit sogenannten Superprovisionen von bis zu vier Prozent.

Christian Schmicke

Warum er auch Produkte der "Konkurrenz" verkauft und welche Projekte in Sachen Ökologie, Naturschutz und Soziales vorantreibt, erzählt Ambros Gasser im Reise vor9 Podcast. Einfach mal reinhören:

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