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30. März 2020 | 17:06 Uhr
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Auch Easyjet lässt alle Flieger am Boden

Durch die Stilllegung spare man in erheblichem Umfang Kosten, heißt es. Wie lange die 335 Maschinen am Boden bleiben müssten, sei noch unklar. Das Kabinenpersonal wird für zwei Monate in Zwangsurlaub geschickt.

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Die gesamte Easyjet-Flotte bleibt nun am Boden

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Bereits in den vergangenen Wochen hatte die Airline ihren Flugbetrieb wegen der Grenzschließungen stark eingeschränkt, bis Sonntag nach eigenem Bekunden aber noch rund 650 Rückführungsflüge mit etwa 45.000 Kunden durchgeführt. Man versuche nun auf allen Ebenen, Kosten zu reduzieren und Investitionen, die nicht unaufschiebbar seien, zu vermeiden, so CEO Johan Lundgren. Die Liquidität von Easyjet sei vorerst nicht gefährdet. Gleichwohl befinde man sich in Gesprächen mit Kapitalgebern, heißt es.

Nach Informationen des Fachportals "Airliners" verfügt die Fluggesellschaft über Finanzmittel von rund 1,6 Milliarden Euro und eine Kreditlinie von 450 Millionen Euro. Hinzu kämen Flugzeuge im Wert von mehr als 4,5 Milliarden Euro, die unbelastet von Schulden seien, sowie Start- und Landerechte.

Das aktuelle Grounding dürfte der Forderung des Easyjet-Gründers und -Gesellschafters Stelios Haji-Ioannou neue Nahrung geben, die Easyjet-Flotte aufgrund der Aussichten für den Luftverkehr nach der Corona-Krise um mindestens 25 Prozent schrumpfen zu lassen. Darüber hatte die "Financial Times" berichtet.

Die Zeitung zitiert den Unternehmer mit den Worten: "Wenn wir aus diesem effektiven Flugverbot herauskommen und in einer absehbaren finanziellen Rezession stecken, werden alle Fluggesellschaften ihre Geschäftspläne anpassen müssen, um viel kleinere Flotten als zuvor zu betreiben." Die Pläne für eine Flottenreduzierung um ein Viertel würden einer Verkleinerung auf rund 250 Maschinen entsprechen.

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