Seine starke Position verdankt der Kontinent laut World Travel & Tourism Council vor allem der anhaltend hohen Nachfrage nach südeuropäischen Zielen. Frankreich, Spanien, Italien und die Türkei gehören weiterhin zu den international gefragten Urlaubsländern.
Auch innerhalb Europas legten die Ausgaben 2025 weiter zu. In Frankreich betrug das Plus 3,6 Prozent, in Spanien 2,6 Prozent und in Italien 2,2 Prozent.
Positive Prognose
Für 2026 erwartet der WTTC eine weitere Beschleunigung. Die Freizeitreiseausgaben in Europa sollen um 3,7 Prozent wachsen und damit stärker als im weltweiten Durchschnitt von 3,1 Prozent.
Italien soll mit einem Plus von 4,7 Prozent das Wachstum anführen. Dahinter folgen Spanien mit 4,3 Prozent, die Türkei mit 4,1 Prozent und Frankreich mit 2,6 Prozent.
Zum Wachstum trägt laut WTTC auch bei, dass sich internationale Reiseströme verschieben und Nachfrage aus anderen Regionen nach Südeuropa verlagert wird. Dadurch festige die Region ihre Stellung im weltweiten Wettbewerb.
