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4. Juni 2018 | 11:49 Uhr
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Bei den Airlines sind die

Das sagt der Luftfahrt-Verband Iata voraus und macht dafür vor allem höhere Kerosinpreise und steigende Personalkosten verantwortlich. Laut Iata-Generalsekretär Alexandre de Juniac dürften dieses Jahr statt der im Dezember noch prognostizierten 38,4 Milliarden US-Dollar, die einem erneuten Rekordgewinn entsprochen hätten, dürften in diesem Jahr weltweit nur 33,8 Milliarden US-Dollar, also umgerechnet etwa rund 29 Milliarden Euro, an Airline-Gewinnen zusammenkommen, erklärt der ehemalige Air-France-Chef. Das entspräche gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang von rund elf Prozent.

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Für den profitabelsten Markt, Nordamerika, geht der Verband nun von Gewinnen ihn Höhe von 15 Milliarden Dollar aus, nachdem 2017 noch 18,4 Milliarden zusammenkamen. Für Europa rechnet der Verband im Jahresvergleich immerhin mit einem leichten Gewinnanstieg von 8,1 auf 8,6 Milliarden Dollar. Allerdings war zuvor ein deutlich größerer Anstieg von 11,5 Milliarden Dollar erwartet worden.

In Sachen Treibstoff geht Iata-Chef de Juniac nun von einem Anstieg von 54,9 Dollar je Fass im Vorjahr auf 70 Dollar in diesem Jahr aus im Jahr 2018 steigen. Bisher war der Verband nur von einem Anstieg auf 60 Dollar ausgegangen. Noch dürften viele Airlines den Kostenanstieg durch das so genannte Hedging, also die Absicherung künftiger Einkaufspreise, begrenzen können. Allerdings werde man nicht umhinkommen, einen Teil der Kostensteigerung an die Kunden weiterzureichen, also die Preise anzuheben, sagte de Juniac beim Gipfeltreffen der Airline-Industrie im australischen Sydney.

Immerhin: Die Nachfrage nach Flugtickets ist offenbar weiterhin gut. Die Zahl der Passagiere werde weltweit um 6,5 Prozent auf knapp 4,4 Milliarden steigen, der Umsatz soll um fast elf Prozent auf 834 Milliarden Dollar zulegen.

 

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