Billigflieger Wizz Air plant Einstieg ins USA-Geschäft
Wizz Air ändert die bisherige Linie und bereitet den Einstieg in den US-Markt vor. Die britische Tochter des Billigfliegers hat in Washington beantragt, Linien- und Charterflüge zwischen Großbritannien und den USA aufzunehmen.
Wizz Air
Low-Cost-Carrier Wizz Air will im Transatlantik-Geschäft aktiv werden
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Die ungarische Wizz Air will erstmals dauerhaft im Nordamerika-Geschäft aktiv werden. Anders als in der Vergangenheit schließt die Airline Transatlantikverbindungen nicht mehr aus. So hat Wizz Air UK beim US-Verkehrsministerium einen Antrag auf Verkehrsrechte eingereicht, weitere Anträge könnten folgen.
Antrag auf Open-Skies-Basis
Der Antrag sieht Linien- und Charterflüge für Passagiere, Fracht und Post zwischen dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten vor. Zusätzlich beantragt Wizz Air UK Charterrechte für Fracht innerhalb der USA und zu internationalen Zielen. Als rechtliche Grundlage nennt die Airline das Open-Skies-Abkommen zwischen Großbritannien und den USA.
Wizz Air bittet um eine beschleunigte Prüfung, um die Flüge "so bald wie möglich" aufnehmen zu können, berichtet das Luftfahrtportal Aerotelegraph. In den Unterlagen betont der Konzern seine betriebliche, finanzielle und regulatorische Einsatzbereitschaft. Zudem verweist Wizz Air darauf, dass Indigo-Partners-Chef William Franke, dessen Gesellschaft Mehrheitseigner der Fluggesellschaft ist, US-Staatsbürger sei.
Fokus auf begrenzte Reichweite
Die geplanten Flüge sollen von Großbritannien aus mit Airbus A321 Neo und A321 XLR durchgeführt werden. Die Flotte von Wizz Air UK umfasst nach Angaben des Carriers 18 A321neo und drei A321XLR. Die Airline rechnet mit Flugzeiten von sieben bis acht Stunden.
Für Wizz Air ist es nicht der erste Anlauf Richtung USA. Bereits 2022 hatte der Konzern einen Antrag für Frachtflüge gestellt, der damals abgelehnt wurde. Die US-Luftfahrtbehörde FAA äußerte Zweifel an der ausreichenden Sicherheitsaufsicht.
Strategische Neujustierung
Der Vorstoß Richtung USA erfolgt vor dem Hintergrund einer strategischen Kurskorrektur. 2025 hatte sich Wizz Air aus Abu Dhabi zurückgezogen, den dortigen Ableger geschlossen und Flugzeuge nach Europa verlagert. Zudem bestellte die Airline einen Großteil der ursprünglich geplanten Airbus A321XLR ab.
Christian Schmicke
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