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10. April 2019 | 07:00 Uhr
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Boeing-Kunden stellen sich auf längeres Grounding ein

So hat American Airlines die Maschinen des Typs 737 Max bis zum 5. Juni aus der Flugplanung genommen. Durch das Grounding der Flugzeuge fallen bei der US-Fluglinie rund 90 Flüge pro Tag aus. Sie hatte ihre Planungen zunächst auf eine Wiederinbetriebnahme zum 24. April ausgerichtet.

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Der Kurs der Boeing-Aktie war zum Wochenbeginn unter Druck geraten und hatte rund vier Prozent eingebüßt. Binnen eines Monats liegt der Kursverlust des weltweit größten Flugzeugbauers bei elf Prozent. Ende vergangener Woche hatte Boeing angekündigt, die Max-Produktion um rund ein Fünftel auf 42 Flugzeuge pro Monat zu drosseln. Analysten werteten dies als Anzeichen dafür, dass der Flugzeughersteller von einer längeren Zeitspanne ausgehe als zunächst erwartet worden sei, bis die US-Regulierungsbehörden das Flugverbot für die Boeing 737 Max wieder aufheben. Zahlreiche Fluggesellschaften, die bereits Maschinen dieses Typs in Dienst gestellt hatten, sind von dem Grounding betroffen, darunter auch die Airlines von TUI.

Auch längerfristige Auswirkungen zeichnen sich bereits ab. So hat die irische Fluglinie Ryanair hat angekündigt, Frequenzen zwischen London-Stansted und Edinburgh sowie Belfast von Oktober an kräftig zu kürzen. Von Beobachtern wird dieser Schritt ebenfalls mit der 737-Max-Misere in Verbindung gebracht. Ryanair hat 135 Flugzeuge des Typs bestellt.

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