Welche fünf Schiffe zusätzlich verkauft werden sollen, sagte die Reederei, zu der Kreuzfahrtmarken wie Aida, Costa und Holland America Line gehören, nicht. Der Verkauf der "weniger effizienten Schiffe" solle Betriebs- und Treibstoffkosten senken, erklärte die Carnival Corporation.
Auch die Inbetriebnahme von Neubauten wird langsamer vonstatten gehen als es die Bestellungen vorsahen. Dies ist sicher zum Teil durch Verzögerungen in den Betriebsabläufen der Werften bedingt. Es dürfte dem Konzern, dessen Perspektiven für einen Neustart aufgrund der Corona-Pandemie und weltweiter Restriktionen für den Anlauf von Kreuzfahrtschiffen ungewiss sind, aber in die Karten spielen.
Von den eigentlich vier noch in diesem Jahr zur Auslieferung vorgesehenen Schiffen, würden nur zwei 2020 in Dienst gestellt, kündigte Carnival an. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2020/21 sollen es fünf statt neun sein und bis zum Schluss des Fiskaljahres 2021/22 neun anstelle von 13. Ob die ursprünglich geplante Flottenerneuerung je in vollem Umfang erfolgt, steht in den Sternen.
Christian Schmicke
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