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19. Juli 2019 | 07:00 Uhr
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"Carnival Vista" zur Reparatur huckepack genommen

Unter Einsatz eines riesigen, schwimmenden Trockendocks werden in den kommenden Wochen die beiden Propeller des Carnival-Schiffes instandgesetzt. Eine "tragende" Rolle spielt dabei ein sogenanntes "Halbtaucherschiff". Das schwimmende Trockendock hat die "Vista" in den Gewässern der Bahamas "huckepack“ genommen.

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Dabei flutete die "Boka Vanguard" die Ballastwassertanks, um ihre "Ladefläche" unter Wasser abzusenken, auf der dann das über 300 Meter lange Kreuzfahrtschiff von Schleppern platziert wurde. Nach dem anschließenden Leerpumpen der Tanks hob sich die "Vista" mitsamt dem Schwimmdock wieder über die Wasseroberfläche. Die gesamte Aktion dauerte rund zwölf Stunden. Danach steuerte die Boka Vanguard mit ihrer Fracht eine Werft auf Grand Bahama an, wo die Reparaturarbeiten vorgenommen werden.

Nun werden die sogenannten Azipods repariert. Dabei handelt es sich um die von Elektromotoren abgetriebenen Propeller des Schiffes, die in einer um 360 Grad drehbaren Gondel (englisch "pod") unter dem Rumpf angebracht sind. Die außergewöhnliche Maßnahme sei notwendig geworden, weil derzeit kein passendes Trockendock zur Verfügung stehe, teilt die Reederei mit. Die Planungen sehen vor, dass die Carnival Vista nach erfolgter Reparatur den Hafen von Galveston (Houston, Texas) ansteuert, um ab dem 27. Juli ihre ganzjährig durchgeführten, siebentägigen Karibikkreuzfahrten wieder aufzunehmen.

Ein Video zu der Aktion finden Sie hier.

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