Condor zieht mit Zentrale zurück an den Flughafen Frankfurt
Condor hat die neue Unternehmenszentrale in Gateway Gardens am Flughafen Frankfurt bezogen. Mit dem Umzug ins "Alpha-Rotex-Gebäude" rückt die Verwaltung wieder näher an den operativen Betrieb und das fliegende Personal.
Condor
Condor ist wieder zurück in Gateway Gardens nahe des Frankfurter Airports
In dem Gebäude nutzt die Airline rund 15.000 Quadratmeter Fläche auf zehn Etagen. Der Standort liegt in unmittelbarer Nähe zu den Terminals. CEO Peter Gerber spricht von einem Schritt zurück zu den Wurzeln. "Wir rücken wieder näher an das Herz unserer Operation – den Flughafen Frankfurt – und damit auch näher an unsere Crews", sagt er. Das stärke die Zusammenarbeit im Alltag und unterstreiche die Verbundenheit mit dem Luftfahrtstandort.
Symbol für Neuausrichtung
Für das Unternehmen hat der Umzug auch eine strategische Bedeutung. Gerber bezeichnet den Schritt als "stark symbolisch". Die neue Zentrale stehe für die Entwicklung der vergangenen Jahre und für die Neuausrichtung nach der Krise.
Nach der Insolvenz des früheren Mutterkonzerns Thomas Cook im Jahr 2019 musste sich Condor wirtschaftlich und organisatorisch neu aufstellen. Während dieser Phase war die Verwaltung in Neu-Isenburg untergebracht.
Stabilisierung nach der Krise
Heute sieht sich die Airline wieder stabil aufgestellt. Dazu beigetragen haben laut Gerber unter anderem Investitionen in die Flottenmodernisierung sowie die Weiterentwicklung des Produktangebots im internationalen Wettbewerb. Auch Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef bewertet den neuen Standort als Signal. Die Entscheidung für Gateway Gardens zeige die enge Bindung des Unternehmens an die Region und unterstreiche die wirtschaftliche Bedeutung des Standorts.
Der Umzug in die neue Zentrale ist Teil einer größeren Entwicklung. In den kommenden Monaten plant Condor auch den Wechsel in das neue Terminal 3 am Flughafen Frankfurt.
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