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4. Februar 2019 | 11:33 Uhr
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Cook-Hotelfonds sichert sich 51 Millionen

Am Donnerstag ist bei Thomas Cook Hauptversammlung. Da kann das Unternehmen, das zuletzt von einer schwachen Jahresbilanz und einem schrumpfenden Aktienkurs gebeutelt wurde und nun die Folgen des Brexit fürchten muss, gute Nachrichten gebrauchen. Die kommen nun aus Spanien. Dort hat die börsennotierte Caixa Bank dem Hotelfonds-Joint-Venture von Thomas Cook und LMEY Investments, Thomas Cook Hotel Investments (TCHI), 51 Millionen Euro geliehen. Nach einer ersten Tranche von 40 Millionen Euro, die im Oktober von der griechischen Piräus Bank zur Verfügung gestellt wurden, ist der Gesamtbetrag damit auf 91 Millionen Euro gewachsen.

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Die Mittel würden für Investitionsmöglichkeiten in Spanien und im Mittelmeerraum verwendet, teilt der Hotelfonds mit. Unter anderem sollen damit ein Hotel mit 250 Zimmern auf den Kanarischen Inseln und ein weiteres Haus mit 300 Zimmern auf den Balearen gekauft werden. Mit dann sieben Hotels bringt es der Fonds dann auf rund 250 Millionen Euro und 2.200 Zimmer. Innerhalb der nächsten zwei Jahre soll das Portfolio auf zehn bis 15 Hotels anwachsen. Weitere Hotelkäufe seien in Planung, und das Team konzentriere sich darauf, die Wachstumspläne im kommenden Jahr umzusetzen, heißt es von Thomas Cook.

TCHI war im März 2018 gegründet worden, um das Wachstum des Hotelportfolios der Thomas Cook-Eigenmarken im Rahmen der Unternehmensstrategie zu unterstützen und damit eine größere Kontrolle über den Hotelbestand zu erlangen. Ziel des Hotelfonds sei es, leistungsschwache, in Not geratene und unterinvestierte Hotels in den Kernzielen von Thomas Cook zu erwerben und in Eigenmarkenhotels zu verwandeln, hieß es damals. 

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