"Dann werden die Kunden weiter stornieren und die Touristik kommt nicht in Tritt", sagte Schikarsky dem Branchenportal "FVW". Ohnehin müssten bereits 80 bis 90 Prozent aller Buchungen angefasst werden; sowohl wegen Flugzeitenänderungen als auch, weil nicht alle Hotels in diesem Sommer öffneten. Der Aufwand, der daraus für Veranstalter und Reisebüros entstehe, sei "immens“.
Viele Kunden wollten ihre Reisen auf 2021 verschieben und hätten dafür die bis Juni angebotenen Gutscheine angenommen, so Schiksarsky. Die Nachfrage für den kommenden Sommer sei bereits stark. Allerdings müssten auch diese Kunden mit Anpassungen rechnen, so der DER-Touristik-Manager. Bei den Hotels erwarte er, dass 90 Prozent im nächsten Jahr geöffnet seien. Bei den Flügen müssten sich die Veranstalter allerdings "darauf verlassen, was in den Systemen steht". Er gehe davon aus, dass das Volumen zu den Badezielen im Winter rund 30 Prozent niedriger liege als im Vorjahr. Dem würden einige Frequenzen geopfert und es werde weitere Flugplanänderungen geben.
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