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11. November 2018 | 11:42 Uhr
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DER Touristik steht vor größerem Umbau

Zum Jahreswechsel will sich DER Touristik eine neue Struktur verpassen. Das gesamte Portfolio wird in 15 Produktgruppen unterteilt, die markenübergreifend in der Hand eines Verantwortlichen liegen sollen. In der Hierarchie soll die Ebene der Bereichsleiter wegfallen. Später kommt auch die Markenvielfalt auf den Prüfstand.

„Wir wollen mehr Marktnähe“, erklärt René Herzog das Ziel, „und damit die kommerzielle Performance verbessern“. In der Vergangenheit habe die Produktion zu sehr im Mittelpunkt gestanden, so der CEO Central Europe. Das soll sich durch die Reorganisation ändern.

Die 15 Produktgruppen werden jeweils von einem Standort für alle Veranstaltermarken verantwortet. Herzog: „Wir haben künftig mehr Mitarbeiter, die sich direkt mit dem Markt auseinandersetzen.“ Auch das Yield-Management soll dadurch einen größeren Stellenwert bekommen.

Die Markenvielfalt steht ebenfalls auf dem Prüfstand. Allerdings noch nicht jetzt. Zunächst müssten alle Veranstalter der DER Touristik auf der einheitlichen Buchungstechnik Phoenix Unlimited laufen, so Herzog. Heute würden damit Dertour, Meiers und ADAC sowie die Autoreisen von ITS produziert. Bis 2020 soll das komplette Portfolio umgestellt sein. Dann, so Herzog, „werden wir darüber nachdenken, ob wir alle Marken brauchen“.

Durch den Umbau von DER Touristik fällt die Managementebene der Bereichsleiter weg. Einige Stellen würden abgebaut, der größte Teil jedoch „umgewidmet“. Details würden derzeit mit den Personalvertretern abgestimmt und sollen im Dezember vorgestellt werden.

Thomas Hartung

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