Neben der positiven Nachfrageentwicklung im Fernreisebereich und einer verbesserten technischen Performance im Reisebürovertrieb habe auch die Pleite von FTI Einfluss auf die Bilanz gehabt, sagt Burmester, CEO Central Europe: "Wir haben im vergangenen Sommer schnell auf die Umstände reagiert und für betroffene Reisende in wichtigen Destinationen wie der Türkei, Ägypten und Dubai Kapazitäten erhöht und zusätzliche Angebote bereitgestellt", erklärt er. Unabhängig davon hätten die Gästezahlen bereits vor dem FTI-Aus im zweistelligen Prozentbereich über dem Vorjahr gelegen.
Zuwachs setzt sich fort
Der positive Trend setze sich auch in diesem Jahr fort, sagt Debus, seit wenigen Tagen CEO der Dertour Group. Vor allem Ägypten lege sowohl im laufenden Winter (+80%) als auch im Sommer (+74%) kräftig zu. So zeige die Wintersaison insgesamt ein Wachstum der Gästezahl um 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die Zahlen für den Sommer sehen gut aus. Konkret liegen die Gästezahlen unternehmensweit um 14 Prozent über denen des Sommers 2024. Der Umsatz bewegt sich dabei um 18 Prozent über dem des Jahres 2024.
Christian Schmicke
