In Europa entwickelten sich vor allem die Kanaren und Balearen stark. Für Aufenthalte 2026 stiegen die Verkäufe dorthin bislang um mehr als zehn Prozent. Gleichzeitig erhöhte Iberostar den durchschnittlichen Zimmerpreis in der Region um sechs Prozent.
Neben Deutschland und Großbritannien verzeichneten auch die Schweiz und Belgien zweistellige Zuwächse. Der spanische Heimatmarkt legte ebenfalls zu, besonders bei Reisen auf die Kanaren mit einem Plus von mehr als zehn Prozent. Tunesien und Marokko entwickelten sich nach Angaben des Unternehmens ebenfalls positiv.
Amerika wächst ebenfalls
In Amerika stieg der durchschnittliche Zimmerpreis um acht Prozent. Mexiko bleibt dort das wichtigste Ziel von Iberostar. Die Verkäufe in die Dominikanische Republik legten um acht Prozent zu, nach Brasilien um zehn Prozent. Auf der Nachfrageseite bleiben die USA, Argentinien und Kanada wichtige Quellmärkte.
Zahlen zu den wirtschaftlichen Auswirkungen des Rückzugs auf Kuba nennt das Unternehmen nicht. Anfang Juni 2026 hatte Iberostar zunächst zwölf Hotels aufgegeben, im Juli dann auch die verbliebenen Häuser. Zusammen umfasste die Kapazität der Hotels, die überwiegend kubanischen Staatsunternehmen gehören, knapp 7.000 Zimmer.
Milliardenprogramm für Hotels bis 2028
Parallel setzt Iberostar das bis 2028 laufende Investitionsprogramm über eine Milliarde Euro fort. Im Sommer eröffnete die Gruppe mit dem Iberostar Selection Montenegro ihr viertes Hotel im Land. Am 1. November folgt mit dem Iberostar Selection Zanzibar das erste Haus in Tansania. Das Fünf-Sterne-Resort verfügt über 360 Zimmer.
Im Dezember sollen zudem nach umfassenden Renovierungen das Joia Rose Hall auf Jamaika sowie die beiden Hotels Iberostar Waves Tucán und Iberostar Waves Quetzal in Mexiko wiedereröffnen. Bei den beiden Häusern an der Riviera Maya wurden zusammen 700 Zimmer sowie öffentliche Bereiche überarbeitet.
Christian Schmicke
