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19. Oktober 2016 | 10:05 Uhr
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Mailen

Drei Virgin-Schiffe sollen ab 2020 in See stechen

Die Pläne von Virgin-Chef Richard Branson zum Aufbau einer Kreuzfahrtflotte nehmen offenbar konkretere Formen an. In Miami präsentierte der umtriebige Unternehmer einen neuen Markennamen – Virgin Voyages – und Pläne für drei Schiffe, die ab 2020 auf Reisen gehen sollen. Mit dem Bau der Schiffe in der italienischen Fincantieri-Werft solle im nächsten Jahr begonnen werden, kündigte Branson an. Die Finanzierung der Neubauten durch ein Konsortium, an dem das Private-Equity-Unternehmen Bain Capital und die Virgin Group beteiligt sind, werde in den nächsten Wochen abschließend geklärt.

Branson wäre nicht Branson, wenn er seinem neuen Projekt nicht einen geheimnisvollen Anstrich verliehe. Denn klar ist bislang nur, dass die Schiffe ihre Basis in Miami haben und von dort aus durch die Karibik kreuzen und jeweils bis zu 2.700 Passagiere beherbergen sollen. Während das Routing also dem amerikanischen Mainstream entspricht, sollen sich die Schiffe deutlich vom Massenmarkt abheben. Viel konkreter wird Branson allerdings nicht. Er verspricht lediglich, Virgin Voyages werde die "unwiderstehlichsten Kreuzfahrterlebnisse" anbieten. Seine Entwürfe für die Schiffe basierten auf den Anregungen "Tausender künftiger Kreuzfahrer und Reiseprofis".

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