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8. Dezember 2017 | 06:00 Uhr
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DRV-Präsident fordert von Regierung Tourismusbeauftragten

Verbandschef Norbert Fiebig bekräftigte in seiner Grundsatzrede bei der Jahrestagung des Verbandes in Ras Al Khaimah erneut den Eindruck, dass der Stellenwert der Touristik in der Bundespolitik nicht angemessen gespiegelt werde. Diese Klage hat bei touristischen Verbandstagungen seit langem Tradition. "Messen Sie dem Tourismus mehr Bedeutung bei“, appellierte Fiebig nun in Richtung Berlin. Die Branche wolle zwar "kein eigenes Ministerium". Aber eine neue Bundesregierung solle einen Beauftragten ernennen, "der sich ausschließlich um diese wichtige Industrie mit ihren 2,9 Millionen Beschäftigten kümmert – und das bitte mit einem angemessenen Unterbau im Ministerium".

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Inhaltlich ging Fiebig in seiner Rede unter anderem auf die gewerbesteuerliche Hinzurechnung von Übernachtungsleistungen ("Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um diesen Unsinn zu stoppen!"), das Pauschalreiserecht ("Helfen Sie den kleinen Reisebüros und Reiseveranstaltern, wenn die Regelungen doch zu besonderen Härten führen sollten."), Verbraucherschutgesetze ("Wo Verbraucherschutz draufsteht, ist manchmal Unfug drin!") und die Luftverkehrssteuer ("Dieses Instrument funktioniert nicht.") ein. Nur wenn diese Themen im Sinne der Branche angemessen gelöst würden, könne der Strukturwandel der Branche im Zeichen eines "äußerst scharfen Wettbewerbs und massiver Belastungen, die manchen Marktteilnehmer zum Teil auch finanziell überfordern“, erfolgreich bewältigt werden.

 

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