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5. Mai 2021 | 13:15 Uhr
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Fast alle Reisefirmen hängen am Tropf staatlicher Hilfen

98 Prozent der Veranstalter und 96 Prozent der Reisebüros nutzen laut einer aktuellen Umfrage Corona-Hilfen der Bundesregierung. Ohne eine Verlängerung der Überbrückungshilfen sieht es finster aus, mahnt der Deutsche Reiseverband.

Überbrückungshilfe

Ohne Überbrückungshilfen wären viele Touristikunternehmen schon pleite

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An der Umfrage nahmen laut DRV rund 450 Unternehmen teil – überwiegend Reiseveranstalter und Reisebüros. Die Mehrheit der Befragten setze bei der Nutzung staatlicher Mittel auf Überbrückungshilfen und das Instrument der Kurzarbeit, mit dem Arbeitsplätze auch während der Pandemie erhalten werden können.

Die meisten Unternehmen schätzen laut Umfrage die wirtschaftliche Situation für das laufende Reisejahr als schwierig oder sehr schwierig ein. Weit über 90 Prozent rechnen damit, weniger als 50 Prozent der Umsätze aus dem Vor-Corona-Jahr 2019 erzielen zu können. Mehr als zwei Drittel erwarten sogar weniger als 25 Prozent des Vorkrisen-Umsatzes und damit einen weiteren Umsatzverlust von mindestens 75 Prozent.

Auf der Wunschliste der betroffenen Unternehmen steht mit überwiegender Mehrheit ein sicheres Restart-Konzept – das fordern 90 Prozent der Reisebüros und 85 Prozent der Reiseveranstalter. 90 Prozent halten zudem eine Verlängerung der Überbrückungshilfen für notwendig. Darüber hinaus sehen mehr als zwei Drittel aller Reiseunternehmen eine Verlängerung des Kurzarbeitergeldes als erforderlich an, um ihre Belegschaften zu halten.