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2. Mai 2018 | 15:09 Uhr
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Flughafen BER soll um zweites Terminal erweitert werden

Parallel zu seiner Fertigstellung soll der geplante Hauptstadtflughafen gleich eine Erweiterung erhalten. Damit will der Chef von Deutschlands teuerster Baustelle, Engelbert Lütke Daldrup, Befürchtungen ausräumen, nach denen die Kapazität des neuen Airports schon bei der Eröffnung zu gering sein könnte.  Das zusätzliche Terminal 2 soll eine Kapazität von jährlich sechs Millionen Passagieren haben und die Gesamtkapazität des BER bei seiner Eröffnung auf 28 Millionen Passagiere. Zusammen mit dem Flughafen Schönefeld, der bis Ende 2025 in Betrieb sein soll, schaffe der Flughafenstandort so gut 40 Millionen Passagiere pro Jahr, kündigt Lütke Daldrup an. Das Passagieraufkommen aus Tegel und auch das zu erwartende Wachstum der nächsten Jahre werde „am BER mehr Platz und bessere Bedingungen haben, als wir das bisher anbieten können“, sagt er. Insbesondere die immer stärker werden Low-Cost-Airlines bekämen mit dem zusätzlichen Terminal „optimale Voraussetzungen, mehr Passagiere von und nach Berlin zu fliegen“.

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Um keine neuen Risiken einzugehen, soll das neue Terminal möglichst einfach gestaltet werden. Damit unterscheidet es sich stark von den Glas- und Betongebäuden des. "Insgesamt ist es ein zweckmäßiges Gebäude, es ist keine Kathedrale des Verkehrs", sagt Lütke Daldrup. Der 240 Meter lange Riegel soll nur wenige Fenster erhalten und sonst komplett mit Metall-Paneelen verkleidet werden. Das Abfertigungsgebäude soll vor einem der Seitenflügel des Hauptterminals entstehen. Im Brandfall soll der Rauch ausschließlich über Klappen auf dem Dach abziehen, und nicht, wie im Hauptterminal, durch den Keller. Ein Grund für die Verzögerungen beim Bau des ersten Terminals waren Probleme mit dem Brandschutz. 

Der Bauauftrag für Terminal 2 soll an einen Generalunternehmer gehen. Wer den Auftrag erhält, soll bis zum Sommer geklärt sein. Nach aktuellem Stand ist die Eröffnung des Airports für den Herbst 2020 geplant.

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