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7. Juli 2022 | 08:00 Uhr
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FTI-Chef sieht "sanften Trend zu längerfristigen Buchungen"

Zwar liege der Fokus der Nachfrage noch mehrheitlich auf den Sommer- und Herbstferien, aber die Zahl der Buchungen für Reisen im Winter steige, sagt FTI-CEO Ralph Schiller. Das Verhalten der Kundschaft sei vernünftig, weil ein weiterer Preisanstieg absehbar sei.

Schiller Ralph FTI Group Managing Director

Ralph Schiller ist für den Winter optimistisch

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Wie die Konkurrenz setzt auch FTI darauf, dass die starke Nachfrage im Sommer kein Strohfeuer bleibt. Trotz des drohenden Anstiegs der Corona-Infektionszahlen im Herbst und Winter und der aktuellen Inflationssorgen werde die kommende Wintersaison sowohl im Hinblick auf die Nachfrage als auch auf die organisatorischen Rahmenbedingungen gut werden, glaubt Schiller. "Wir gehen fest davon aus, dass 2022/23 wieder eine volle Wintersaison stattfinden wird", erklärt der FTI-Chef.

Für den Münchener Veranstalter, der im Winter noch ein Umsatzdefizit von rund einem Drittel und einen Kundenrückgang von 40 Prozent gegenüber dem Vorkrisenniveau wegstecken musste, laufen die Geschäfte aktuell hervorragend, betont Schiller. Die Buchungseingänge lägen stabil über dem Niveau des Vor-Pandemie-Jahres. "Insofern blicken wir optimistisch auf den Abschluss des Geschäftsjahres", so Schiller, der aber keine genauere wirtschaftliche Prognose abgeben will.

Preise steigen erst bei den Airlines, dann in der Hotellerie

Mit Blick auf die Preisentwicklung, bestätigt der Veranstalterchef: "Es wir teurer." Den aktuellen und erst recht den künftigen Anstieg seriös in einer Prozentzahl zu benennen, sei nicht möglich; dazu unterscheide sich das Geschehen in den einzelnen Zielgebieten zu stark. "Aktuell erhöht sich vor allem der Treibstoffpreis. Airlines werden das an die Kunden weitergeben und so vor allem die Langstrecke verteuern", prognostiziert er. Die Hotelpreise basierten derzeit noch auf den Verhandlungen des Vorjahres. Aber auch hier sei davon auszugehen, dass bei künftigen Verhandlungen die gestiegenen Energiepreise und die allgemeine Inflation in die Kalkulation einflössen.

Das viel beschriebene Flugchaos sei zwar ärgerlich, es beeinflusse die allgemein gute Prognose für FTI aber nicht, sagt Schiller. Denn die Probleme beträfen weder alle Airports noch alle Airlines. Vor allem die Ferienflieger hielten ihr geplantes Flugprogramm weitestgehend stabil. Gleichwohl seien lange Wartezeiten und häufige Flugplanänderungen kein akzeptabler Zustand.

Wo FTI zum Winter die Angebotsschwerpunkte setzt, lesen Sie heute auf Counter vor9.de

Christian Schmicke

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