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7. September 2022 | 08:00 Uhr
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FTI erhöht Umsatzstufen und zahlt Mehrumsatz-Bonus

Zum nächsten Geschäftsjahr müssen Reisebüros wieder mindestens 150.000 Euro mit FTI umsetzen, um zehn Prozent Grundprovision zu erhalten. Auch die weiteren Umsatzstufen werden angezogen. Im Gegenzug lockt Vertriebschef Richard Reindl (Foto) mit drei Prozent Zusatzprovision für Mehrumsätze.

Reindl Richard FTI Foto FTI Group

FTI-Chef Richard Reindl fordert mehr Umsatz für die Grundprovision

In diesem Jahr mussten Reisebüros 125.000 Euro mit den Veranstaltern der FTI Group umsetzen, um an zehn Prozent Grundprovision zu gelangen. Im Geschäftsjahr 2022/23 müssen es mindestens 150.000 Euro sein. Elf Prozent zahlte FTI zuletzt ab 300.000 Euro Jahresumsatz, künftig müssen es 350.000 sein. Die höchste Provisionsstufe von zwölf Prozent erreichen Reisebüros bislang, wenn sie 450.000 Euro mit den Veranstaltern der Gruppe umsetzen. Hier wird die Summe nun auf 600.000 Euro angehoben.

FTI-Vertriebschef Richard Reindl sieht darin eine Anpassung der Vergütung an höhere Durchschnittsumsätze pro Buchung. Derzeit ließen sich die Kunden ihre Reisen rund 20 Prozent mehr kosten, sagt er. Gleichwohl ist dem erfahrenen Vertriebsprofi natürlich klar, dass er für die Anhebung der Provisionsstaffeln aus dem Vertrieb wenig Applaus ernten wird. Deshalb bringt er zum Ausgleich neue Anreize in die Vergütungssystematik.

Start-up-Programm und Mehrumsatz-Bonus

Zum einen bleibt das sogenannte Start-up-Programm bestehen. Teilnehmer, die bei einer Reihe von Schulungs- und Marketingaktivitäten mitmachen, erhalten von der ersten Buchung an zehn Prozent Provision. Neu ist indes, dass Reisebüros nur noch einmal an dem Programm teilnehmen können. Danach müssen sie den Mindestumsatz schaffen, um an zehn Prozent zu gelangen.

Zudem betont Reindl, dass FTI entgegen den marktüblichen Konditionen auch die erhöhten Grundprovisionen von elf und zwölf Prozent bereits unterjährig mit jeder Buchung ausbezahle – und das, ohne dass eine Rückzahlung fällig wird, wenn die entsprechende Umsatzstufe im neuen Geschäftsjahr nicht erreicht wird. Am Ende des Geschäftsjahres vergüte FTI zudem zusätzlich zur Grundprovision und den erhöhten Provisionen einen Mehrumsatz-Bonus in Höhe von drei Prozent. Er fällt für Umsätze an, die über denen des Vorjahres liegen.

Erhöhte Provision für Baustein-Produkte

Weiterhin gibt es für einzelne Produktgruppen weiterhin ab der ersten Buchung mindestens zehn Prozent Provision. Neben den aktuell rund 60 FTI-eigenen Häusern gilt dies nun auch für Umsätze, die über das FTI-360-Buchungstool eingebucht wurden sowie für das Baustein-Portfolio. Für diese Buchungen sichern sich Reisebüros eine um ein Prozent erhöhte Provision – in jedem Fall aber gewährt die Gruppe mindestens zehn Prozent.

Christian Schmicke

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