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14. Januar 2022 | 08:00 Uhr
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FTI startet Engagement in Saudi-Arabien

Mit einem Angebot von drei Rundreisen und knapp 40 Hotels will FTI das arabische Land Urlaubern schmackhaft machen. Als Marktführer für Orient-Reisen wolle man angesichts der ambitionierten touristischen Pläne Saudi-Arabiens eine Vorreiterrolle einnehmen, heißt es.

Elephant Rock

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Saudi-Arabien hat politisch ein schlechtes Image und touristisch große Pläne. Denn weil die bislang üppig sprudelnden Einnahmen aus dem Ölgeschäft endlich sind, muss sich das Land nach anderen Einnahmequellen umsehen. Und so plant Saudi-Arabien mit Hilfe einer Unmenge renommierter Berater, Projektentwickler und Architekten eine Reihe touristischer Mega-Projekte, mit deren Hilfe es schon in wenigen Jahren Millionen Touristen anziehen will.

Dass Saudi-Arabien politisch als eine Art "Schurken-Staat" dasteht, weiß auch FTI-Chef Ralph Schiller. Doch gehe es seinem Unternehmen als Reiseveranstalter in erster Linie um die Sicherheit der Gäste, sagt er; und die sei in Saudi-Arabien gewährleistet. Zudem würden auch andere beliebte Reiseziele aus dem europäischen Blickwinkel fragwürdig regiert.

Ein Land im Wandel

Schiller, der Saudi-Arabien vor einigen Monaten mit einer FTI-Delegation besucht hat, stellte dort zudem vor allem in großen Städten wie Riad und Dschiddah eine starke Aufbruchstimmung fest. Straßen und Cafés seien belebt, die Menschen gegenüber Besuchern freundlich und offen. "Wenn wir über den Tourismus zu einer weiteren Öffnung des Landes beitragen können, sollten wir diese Chance nutzen", argumentiert er für das FTI-Engagement in Saudi-Arabien.

Kulturell hat das Land jedenfalls einiges zu bieten – mit fünf Unesco-Weltkulturerbestätten und einer beeindruckenden Mischung aus Stadt, Land und Natur, wie Schiller hervorhebt. Das Land sei auch für Frauen unkompliziert bereisbar, ein Verschleierungsgebot gebe es nicht. Neben Gruppenreisen seien auch individuelle Rundreisen gut machbar. "Wir geben für den Saudi-Arabien-Besuch explizit die Empfehlung einer Rundreisebuchung ab", unterstreicht Schiller. Aus gutem Grund: Zwar können Urlauber im geschützten Umfeld eintrittspreispflichtiger Beach Clubs ungestört in Badehose und Bikini am Strand liegen, doch die großen Beach-Projekte, etwa am Roten Meer, sind noch Zukunftsmusik.

Unesco-Welterbe und beeindruckende Landschaften

Insgesamt startet der Orient-Experte sein Saudi Arabien Angebot mit drei Rundreisen, die über vier oder acht Tage hinweg die Highlights des Königreichs abdecken sollen. Dazu zählen etwa die Hauptstadt Riad, Ha’il, bekannt als die Heimat der Dichter Arabiens, Jubbah mit Petroglyphen in Sandsteinfelsen und die Osasenstadt Al Ula. Hegra ist bekannt für die Grabmonumente der Nabatäer; und eine beeindruckende Landschaft mit dem Leopardenpfad und dem Elephant Rock. Die Altstadt von Jeddah am Roten Meer zählt mit ihren eleganten Turmhäusern zum Unesco Weltkulturerbe, zudem befindet sich hier die "schwimmende" Al Rahmah Moschee. Eine dritte Rundreise im FTI-Programm widmet sich mit Ägypten, Jordanien und Saudi-Arabien gleich drei Ländern.

Obwohl Saudi-Arabien in Sachen Tourismuswerbung seit einigen Monaten international schwer aktiv ist, müsse FTI bei Kunden und am Counter einige Überzeugungsarbeit leisten, weiß Schiller. Zum Start soll vom 17. Januar eine E-Mag Reisewelt zu Saudi Arabien unter travelMag.fti.com bzw. eMag.fti.com bereitgestellt werden. Für den Counter ist zudem am 20. Januar um 08:30 Uhr ein Webinar zu Saudi Arabien geplant. Anmeldungen sind bis zum Veranstaltungsbeginn auf den FTI-Service-Seiten möglich. In Kürze werde außerdem eine FTI Academy Schulung zu Saudi Arabien folgen, kündigt der Veranstalter an.

Christian Schmicke

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