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26. März 2020 | 08:26 Uhr
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Hilferufe aus der Touristik werden lauter

In einem 90-sekündigen Videoclip melden sich in der Kooperation AER organisierte Veranstalter zu Wort und benennen die Folgen der Corona-Krise in Zahlen. Es gehe insgesamt um 2,9 Millionen Jobs und 213 Milliarden Euro Umsatz, daher sei schnelle Hilfe vom Staat existenziell wichtig. In einem Schreiben an die Bundesregierung kritisieren zudem 29 Verbände und Unternehmen, dass "weite Bereiche der Tourismuswirtschaft durch die Programme nicht abgedeckt" seien.

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Aus dem Schreiben an die Bundesregierung zitiert das Fachportal "FVW" mehrere Forderungen; darunter den Appell, dass auch Unternehmen mit elf bis 249 Arbeitnehmern in die Förderprogramme mit einbezogen werden müssten. Zudem benötige die Branche eine "staatliche Haftungsfreistellung von nahezu 100 Prozent" und die Aussetzung der geltenden bankenaufsichtsrechtlichen Regeln, um besser an Kfw-Kredite zu gelangen.

In dem Videoappell der Spezialveranstalter innerhalb des AER kommt unter anderem Ikarus-Geschäftsführer Nicolas Kitzki zu Wort, dessen Unternehmen in den letzten Wochen 1.231 Stornos abwickeln musste. Bei Diamir waren es laut Jörg Ehrlich 900 gecancelte Reisen und 232 bei Kiwi Tours. Ralf Wiemann von Erlebe Fernreisen fordert die staatliche Übernahme von Lohnkosten, da Kurzarbeit angesichts des derzeit erforderlichen massiven Arbeitsaufkommens nicht möglich sei. Youtube

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