Hotelkette Riu bleibt bei ihrer Eigentümerstrategie
Die familiengeführte Hotelkette werde auch weiterhin ein Modell verfolgen, bei dem sich die meisten Riu Hotels auch im Besitz des Unternehmens befinden, betonte Gesellschafterin Carmen Riu in einem Interview mit der spanischen Fachzeitschrift „Hosteltur“. Auf diese Weise sei man in der Lage, das komplette Produkt vom ersten Entwurf der Immobilie bis hin zum Service vollständig zu kontrollieren, so die Tochter des Firmengründers Don Luis Riu, die das Unternehmen gemeinsam mit ihrem Bruder Luis führt. „Unser Modell funktioniert seit 65 Jahren. Wir suchen kein rasches, sondern ein konstantes organisches Wachstum mit fünf bis acht Neu- oder Wiedereröffnungen pro Jahr“, erklärte Riu gegenüber dem Magazin.
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Viele große Hotelgesellschaften betreiben ihre Häuser über Franchise- oder Managementverträge, ohne durch die Immobilien selbst ihr Kapital zu binden. Das ermöglicht ihnen eine schnellere Expansion. Natürlich habe man auch über andere Wege als den bisher verfolgten nachgedacht, räumt Riu ein. So betrieb man eine Reihe von Hotels auf Kuba und in der Türkei über Modelle mit Partnern. Von diesen Anlagen hat sich das Unternehmen aber mittlerweile wieder getrennt. Das seien kostbare Erfahrungen gewesen, beteuert Riu aber: „Das Modell direkter und vollständiger Kontrolle über das Produkt schafft die größte Kundenzufriedenheit und bietet uns die Freiheit, unsere Anlagen so zu bauen und zu betreiben, wie es unser Stil ist.“