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1. Juni 2022 | 12:00 Uhr
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ITB-Neustart 2023 als reine Fachmesse für drei Tage

Von Dienstag bis Donnerstag und als reine Fachbesucherveranstaltung soll die weltweit größte Tourismusmesse in Berlin vom kommenden Jahr an stattfinden. Verbraucher sollen künftig beim Berlin Travel Festival im November bedient werden, kündigt ITB-Chef David Ruetz an.

itb berlin symbol foto Messe Berlin

Die ITB dauert vom kommenden Jahr an nur noch drei Tage

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Die nächste ITB findet nach dreijähriger Unterbrechung wieder als Präsenzmesse statt, und zwar vom 7. bis zum 9. März 2023, kündigt Ruetz an. Mit dem von fünf auf drei Tage verkürzten Zeitraum verschieben sich auch Termine wie die Eröffnung, die im nächsten Jahr gemeinsam mit dem Partnerland Georgien am Montagabend stattfindet. Der ITB-Kongress soll weiterhin an drei Tagen stattfinden und in hybrider Form, also mit vielen im Internet verfügbaren Livestreams abgehalten werden.    

Zugang zur Messe haben dann ausschließlich Fachbesucher. Das bedauere zwar der eine oder andere Aussteller; die große Mehrheit werde aber über den verschobenen Zeitraum und die Konzentration auf das B2B-Geschäft froh sein. Letztlich sei die bisherige Mischform ein Relikt aus der Zeit, in der Berlin noch Mauerstadt war und der ostdeutschen Reise-Euphorie nach dem Fall der Mauer. Die Verbrauchermesse wird komplett auf das Berlin Travel Festival verlagert, das künftig nicht mehr im März, sondern gemeinsam mit der Messe Boot & Fun vom 24. bis zum 27. November stattfindet.

Bei den Preisen werde man für den sogenannten Earlybird-Tarif, der für Buchungen bis Ende August gilt, das Preisniveau von 2021 beibehalten, kündigt Ruetz an. Spannend wird sein, wie stark der Zulauf für die Messe nach der Pandemie sein wird. Der Messechef ist da optimistisch. Zum einen gebe es einen Nachholbedarf an persönlichen Kontakten, sagt er. Und zum anderen gebe es in der Reisebranche mittlerweile eine Menge Menschen, die ihre Vertrags- und Verhandlungspartner noch nie wirklich getroffen hätten. Deshalb sei das Interesse an persönlichen Begegnungen groß.

Christian Schmicke

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