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5. Juni 2020 | 07:00 Uhr
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Kreuzfahrer reichen Sammelklage gegen Princess Cruises ein

63 Passagiere der "Grand Princess" haben den Kreuzfahrtkonzern Carnival und seine Tochter Princess Cruises verklagt. Sie beschuldigen die Reederei wegen mangelnder Hygienemaßnahmen an Bord und unterlassenden Informationen zur Covid-19-Gefahr auf ihrer Kreuzfahrt von Hawaii nach San Francisco.

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Das Kreuzfahrtschiff war mit 2.600 Gästen unterwegs, als an Bord mehr als 100 Menschen an Corona erkrankten, mindestens zwei starben. Bereits auf der Reise davor gab es einen Fall an Bord, und einige der Passagiere sind für die Folgereise an Bord geblieben. Dies und dass sie davon nichts gewusst hätten, werfen die klagenden Gäste unter anderem der Reederei nun vor. Zudem habe Princess das Schiff zwischen den beiden Törns nicht richtig gereinigt, heißt es in der Klageschrift.

Zuvor schon hatte eine Passagierin aus Texas Princess Cruises wegen Fahrlässigkeit verklagt. Sie war mit ihrem Mann auf der Grand Princess, der sich dort das Coronavirus einfing und später starb.

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