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2. Juni 2020 | 15:36 Uhr
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Kreuzfahrtinitiative will neue Regeln für Zusammenarbeit

In einem Positionspapier fordert die Kreuzfahrtinitiative unter anderem eine Basisprovision von zehn Prozent auf den gesamten Reisepreis, der nach Anzahlung des Kunden an die buchende Agentur ausgeschüttet werden und "immer bei dieser verbleiben" soll.

Eine Provision, die auch im Falle einer Stornierung nicht zurückgezahlt werden müsse, honoriere „Empfehlung, Beratung, Buchung und Betreuung des Kunden auf der gesamten Buchungsstrecke“, heißt es in dem Papier, aus dem das Fachportal "Travel Talk“ zitiert. Darüber hinaus plädiert die Initiative von Vertretern des Kreuzfahrtvertriebs unter anderem für zusätzliche, umsatz- und steigerungsabhängige Erfolgsprovisionen.

Außerdem will die Initiative im Dialog mit den Kreuzfahrtreedereien neue Regeln für das Marketing durchsetzen. So soll die Kundenansprache "ausschließlich in Verbindung mit einem Hinweis auf den Vermittler, bei dem der Kunde die letzte Reise gebucht hat, geschehen", heißt es. Die Kontaktdaten des Vermittlers sollten bei jeder persönlichen Kundenansprache ausgewiesen werden, um so die Sichtbarkeit und Kundenbindung an den Vermittler nachhaltig zu stärken, so die Initiative weiter.

Der Erfolg der vergangenen Boom-Jahre habe "wichtige Themen wie die faire Entlohnung der Beratungsleistung oder die Einführung einer verlässlichen Basisprovision zu sehr in den Hintergrund gerückt", sagt Geschäftsführerin Tina Kirfel. Um die Kreuzfahrt wieder auf Kurs zu bringen, müssten Reedereien und Vertrieb stärker an einem Strang ziehen.

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