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14. Oktober 2020 | 15:57 Uhr
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Lage deutscher Airports spitzt sich zu

Mit einem Passagiervolumen von weniger als 20 Prozent gegenüber der Vor-Corona-Zeit befinde sich die Luft- und Reisebranche "faktisch in einem zweiten Lockdown", schlägt der Flughafenverband ADV Alarm. Wenn Bund und Länder die Airports nicht unterstützten, drohe der Abbau eines Viertels der rund 180.000 Arbeitsplätze.

Flughafen Frankfurt

Der Flughafen Frankfurt verzeichnete im September bei den Fluggastzahlen ein Minus von 83 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat

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Rund zwei Milliarden Euro an Umsatzausfällen müssten die deutschen Flughäfen in der Zeit von März bis September verkraften, sagt ADV-Geschäftsführer Ralph Beisel. Dabei hätten die Flughäfen allein für die Offenhaltung während der Corona-Pandemie Bereitstellungskosten von rund 740 Millionen Euro zu tragen. Zumindest dieses Geld sollten Bund und Länder den Flughäfen erstatten, fordert Beisel.

Durch den andauernden Einbruch des Luftverkehrs seien viele Flughäfen sowie zahlreiche Dienstleistungsunternehmen an den Standorten "existenziell bedroht“, mahnt der ADV-Chef. Der jährliche Umsatz der ADV-Flughäfen habe 2019 bei knapp 6,5 Milliarden Euro gelegen. Für das Gesamtjahr 2020 prognostiziert der Verband einen Einnahmerückgang von ca. 3,6 Milliarden Euro und für 2021 sei lediglich mit Einnahmen von 3,9 Milliarden Euro zu rechnen.

An nahezu allen Standorten könnte im zweiten Halbjahr 2021 das Geld ausgehen, warnt Beisel. Und obwohl die "Bundesrahmenregelung Beihilfe für Flugplätze" vom 11. August es ermögliche, seien bislang kaum Beihilfen für Flughafenstandorte geflossen.

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