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28. Juli 2022 | 14:55 Uhr
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Meeting Point startet Online-Vertrieb von Ausflügen

Die Zielgebietsagentur der FTI Group beginnt Mitte August den Online-Verkauf von Ausflügen und Aktivitäten auf den Kanarischen Inseln. Nach dem Start bei deutschsprachigen Gästen soll das Meeting-Point-Portal auch in englischer und französischer Sprache lanciert und für weitere Quellmärkte geöffnet werden, kündigt Spanien-Chef Venancio Lorente (Foto) an.

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Venancio Lorente will Ausflüge online vertreiben

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Der B2C-Service für Touren und Aktivitäten werde das bestehende Wachstum der Zielgebietsagentur auf den Kanaren unterstützen, sagt Venancio Lorente, CEO von Meeting Point Spain. Er werde den Urlaubern vor Ort über die Website www.meetingpointcanarias.com angeboten und nach dem Start auf dem deutschsprachigen Quellmarkt ab September auch für alle weiteren Märkte in englischer und französischer Sprache buchbar gemacht. Gäste sollen bei der Ankunft am Counter eine Broschüre erhalten, mit der sie über einen QR-Code auf Exkursionen, Mietwagen-Reservierungen sowie Informationen zur Abholung zum Rücktransfer erhalten. Damit stelle man „die Weichen für ein zukunftsgerichtetes Destinationsmanagement“.

Ausrichtung auf möglichst viele Quellmärkte

Im laufenden Sommer werde Meeting Point Spain insgesamt 170.000 internationalen Gäste abfertigen. Für den Winter rechne er „bei einem idealen Verlauf mit insgesamt 500.000 Besuchern auf Gran Canaria, Fuerteventura, Teneriffa und Lanzarote“, so Lorente. Neben den klassischen Quellmärkten wie dem Vereinigten Königreich, Deutschland und den Niederlanden kämen auch die Buchungszahlen aus Frankreich und Italien wieder dem Niveau des Winters 2018/2019 nahe. Zur guten Entwicklung trage außerdem bei, dass Meeting Point Spain „vor allem in Osteuropa neue Quellmärkte erschlossen“ habe.

Immer mehr Destinationsservices digital

Den Verkauf von Touren und Aktivitäten über digitale Tools verfolgen auch andere Anbieter wie etwa TUI, die die zugekaufte Aktivitätensparte TUI Musement zum strategischen Geschäftsfeld erklärt hat. Der digitale Vertrieb dürfte den klassischen Verkauf von Ausflügen und anderen Aktivitäten durch die Reiseleiter vor Ort immer stärker in den Hintergrund drängen. Viele Reisebüros beobachten diese Entwicklung skeptisch, weil dadurch die physische Präsenz von Ansprechpartnern der Veranstalter in den Destinationen reduziert werden könnte.

Christian Schmicke

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