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19. Juni 2018 | 14:02 Uhr
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Mehr Geschäftsreisen, weniger Geschäftsreisende

Die gute Nachricht: Die Wirtschaft wächst weiter. Das zeigt sich auch in den Zahlen der neuen VDR-Geschäftsreise-Analyse 2018. Demnach ist die Zahl der Geschäftsreisen um 2,3 Prozent auf 187,5 Millionen gewachsen. Die Anzahl der Geschäftsreisenden verringerte sich allerdings von 11,3 Millionen im Jahr 2016 auf 11,2 Millionen 2017.

Indes achten die Travel Manager der Unternehmen offenbar weiter stark auf die Kosten. Trotz ansteigender Preise besonders für Übernachtungen, stiegen die Ausgaben für Reisen nur um 1,7 Prozent auf 52,5 Milliarden Euro – im Vorjahr betrugen die Ausgaben 51,6 Milliarden Euro. Die Kosten pro Geschäftsreisendem pro Tag stiegen um 1,3 Prozent von 155 Euro auf 157 Euro. Grund für den moderaten Kostenanstieg ist, dass immer mehr Geschäftsreisen im abgelaufenen Jahr ohne eine Übernachtung stattfanden. Mit mehr Eintagesreisen ist der Anteil der Transportkosten an den Gesamtkosten gestiegen – von 47 Prozent auf 49 Prozent. Hier macht sich bemerkbar, dass die Zahl der Inlandsgeschäftsreisen weiterzugenommen hat. 88 Prozent der Geschäftsreisen oder 165,9 Millionen finden innerhalb Deutschlands statt. Dabei wurden mehr Geschäftsreisen mit der Bahn und dem Mietwagen unternommen.

Die Hotelkosten machen laut VDR 28 Prozent (14,7 Milliarden Euro) der Gesamtkosten aus. Als nächstgrößter Posten folgen Flüge (21 Prozent/11,1 Milliarden Euro), Bahnfahrten (19 Prozent/9,9 Milliarden Euro) und Verpflegungskosten (14 Prozent/7,2 Milliarden Euro). Die Ausgaben für sonstige Leistungen machen neun Prozent (4,9 Milliarden Euro) aus. Ebenso wie die Mietwagenkosten mit 4,7 Milliarden Euro.

THo

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