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16. Juli 2020 | 15:19 Uhr
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Minister warnt vor neuen Beschränkungen der Reisefreiheit

Es sei "gerade erst gelungen, in Europa die Grenzen wieder zu öffnen", erklärte Bundesaußenminister Heiko Maas (Foto). Das dürfe jetzt nicht durch leichtsinniges Verhalten aufs Spiel gesetzt werden. Sonst seien "neue Beschränkungen unvermeidbar".

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Im Interview mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe kritisierte Maas das Verhalten zahlreicher Party-Touristen, die an der Playa de Palma gefeiert hatten, ohne sich um Corona-Beschränkungen zu kümmern. Das sei "nicht nur gefährlich, sondern auch rücksichtslos gegenüber allen, die auch in Sicherheit ihren Urlaub verbringen möchten". Viele Urlaubsregionen hätten monatelang hart daran gearbeitet, dass Touristen jetzt wieder einreisen könnten, so Maas weiter. Ihre Regelungen dienten "dem Schutz der Menschen vor Ort, der Freunde und Familien in Deutschland, zu denen wir zurückkehren und letztlich auch den Urlauberinnen und Urlaubern selbst".

Keine Experimente mit Aufhebung von Reisewarnungen

Zugleich dämpfte Maas Hoffnungen auf ein schnelles Ende noch bestehender Reisebeschränkungen. Die Pandemie sei noch längst nicht vorbei, warnte er. In vielen Ländern laufe gerade eine zweite Welle an; schon deshalb könne sich die Bundesregierung "mit der Reisewarnung keine Experimente erlauben".

Entscheidend sei allein die Sicherheit der Reisenden, so Maas weiter. In der EU helfe es sehr, dass man eine gemeinsame Datenbasis und abgestimmte Verfahren haben. Außerhalb Europas sei die Lage "viel schwerer zu beurteilen". Trotzdem schaue sich das Auswärtige Amt die Daten ständig neu an, gerade auch die aus der Türkei. Für Schweden und Norwegen habe man deshalb die Reisewarnung diese Woche endlich aufheben können, im Gegensatz dazu sei Luxemburg neu auf die Liste gelangt.

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