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23. Januar 2024 | 17:39 Uhr
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Missbrauchsverdacht gegen Fake-Anbieter von Ferienfreizeiten

Die Staatsanwaltschaft Bielefeld und eine Kommission der Polizei ermitteln gegen einen Fake-Anbieter von Ferienfreizeiten wegen des Verdachts des möglichen sexuellen Missbrauchs von Kindern nach Kontaktaufnahme über ein Online-Angebot. Es handele sich um den Verein "Ferien Spatz e.V." mit angeblichem Sitz in Bochum, heißt es in einer Mitteilung.

Polizei

Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln gegen einen vermeintlichen Anbieter von Ferienfreizeiten wegen Missbrauchsverdachts

Der Internetauftritt sei mittlerweile gelöscht, teilen die Ermittler mit. Angebote mit Werbeflyern zu angeblichen Ferienfreizeiten seien auch über Social Media, insbesondere in Gruppen für Alleinerziehende, beworben worden. Sie führten laut der Staatsanwaltschaft zu dem gefakten Internetauftritt. Dort sei mit angeblichen Aufenthalten in Nordrhein-Westfalen (im Ruhrgebiet und im Sauerland), in Sachsen und in Thüringen geworben worden.

Es besteht die Vermutung, dass weitere als die bislang bekannten Kontaktaufnahmen stattgefunden haben könnten, so die Ermittler weiter. Wer Kontakt zu „Ferien Spatz e.V.“ gehabt, Kinder dort angemeldet, das Betreuungsangebot angenommen habe oder Personen kenne, die Kontakt gehabt hätten, solle sich beim Polizeipräsidium Bielefeld/Ermittlungskommission "Spatz" / 0521/545-1155 oder Hinweise.Bielefeld@polizei.nrw.de melden.

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