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27. Mai 2019 | 07:00 Uhr
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Nebenkosten machen ein Drittel des Flugpreises aus

Das hat der ADAC in einem Vergleich von zwölf Airlines analysiert, die von deutschen Flughäfen auf der Mittelstrecke unterwegs sind. In vier von zwölf Fällen sei es günstiger, die nächst höhere Buchungsklasse zu wählen, als die Leistungen in der billigeren Klasse hinzuzubuchen.

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Was bei den Airlines als Ancillaries die Bilanzen aufbessern soll und über neue Verkaufstechnologien wie den Datenstandard NDC vorangetrieben wird, kommt bei der Kundschaft als Aufschlag auf die gerne beworbenen Basistarife an. Wie der Automobilverband in seinem aktuellen Vergleich von Flugnebenkosten ermittelte, machen die Aufpreise für gängige, früher im Preis enthaltene Leistungen im Schnitt ein Drittel des Flugtarifs aus. Untersucht wurden unter anderem die Preise für Sitzplatzreservierungen, Gepäck, mitreisende Kinder und die Bedingungen für die Mitnahme von Handgepäck.

Die günstigsten Sitzplatzreservierungen boten laut ADAC Vueling mit 3,99 Euro und Ryanair sowie deren Tochtergesellschaft Lauda mit 4 Euro, die teuerste kostete mit 12,99 Euro bei Condor gut dreimal so viel. Bei Aegean seien Standardsitzplätze erst 48 Stunden vor Abflug reservierbar, dafür sei dies kostenlos, sodie Tester. Vor diesem Zeitpunkt konnten die Kunden nur besondere, kostenpflichtige Sitzplätze buchen, etwa solche mit extra Beinfreiheit.

Gepäck kann teuer werden

Einen 20 Kilogramm schweren Koffer mit auf die Reise zu nehmen, koste bis zu 34,77 Euro extra, so der Verband. Am teuersten sei dies bei Easyjet. Nur bei Sun Express sei die Mitnahme im günstigsten Tarif kostenlos. Wer Sperrgepäck aufgeben wolle – im untersuchten Fall ein Surfbrett unter 2 Metern Länge – musste zwischen 40 Euro bei Pegasus oder Sun Express und 80 Euro bei Lufthansa berappen. Bei Pegasus und Lufthansa könne das Brett nicht direkt online hinzugebucht werden, bemängelt der ADAC. Bei Pegasus sei dafür ein Anruf im Callcenter erforderlich, bei Lufthansa müsse Sportausrüstung ebenfalls im Servicecenter angemeldet werden, da die Kontingente dafür begrenzt seien.

Starke Unterschiede beim Handgepäck

Bei Tuifly und Condor darf Handgepäck maximal sechs Kilo wiegen, bei Aegean, Pegasus, Sun Express, Lufthansa und Eurowings acht, bei Vueling und Norwegian zehn. Bei Easyjet, Ryanair und Lauda gab es keine Gewichtsbegrenzung, allerdings durfte bei Ryanair und Lauda das Gepäckstück nicht größer als 40 x 20 x 25 Zentimeter sein – das ist etwa die Größe eines Schuhkartons. Ein weiteres, bis zu zehn Kilo schweres Gepäckstück mit an Bord zu nehmen kostete hier zehn Euro. Bei allen anderen Airlines durften Gepäckstücke von einer Maximalgröße zwischen 55 x 40 x 20 und 56 x 45 x 25 Zentimetern mit in die Kabine.

Den kompletten Nebenkostencheck finden Sie hier.

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