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26. Februar 2021 | 07:00 Uhr
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Norwegian Cruise Line macht 3,3 Milliarden Verlust

Der Umsatz der NCL-Marken Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises ging im vergangenen Jahr um 80 Prozent zurück. Im Vorjahr hatte die Kreuzfahrtreederei noch 760 Millionen Euro verdient und 5,3 Milliarden Euro umgesetzt.

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NCL, hier die "Norwegian Jade", ist 2020 kräftig in die roten Zahlen gerutscht

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Ungeachtet der hohen Verluste ist der Kurs der Aktie der Norwegian Cruise Line Holdings in den vergangenen vier Wochen um knapp 40 Prozent auf gut 27 Euro gestiegen. In den vergangenen Monaten hatte das Unternehmen bereits eine Kapitalerhöhung durch die Herausgabe neuer Aktien vorgenommen, verzinste Anleihepapiere herausgegeben und die Zahlungsziele für Neubauten und Kredite neu verhandelt. Laut Bilanz hatte das Unternehmen zum Jahreswechsel Schulden im Umfang von 9,7 Milliarden Euro und liquide Mittel von 2,7 Milliarden Euro.

Der Geldabfluss betrug laut NCL im vierten Quartal des Jahres 2020 155 Millionen Euro, zusätzlich fielen zwölf Millionen Euro pro Monat für Investitionen in Maßnahmen für den Neustart an. Für das erste Quartal 2021 rechnet das Unternehmen mit Abflüssen in ähnlicher Höhe.

Die Konzernmarken Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises haben kürzlich angekündigt, ihre Kreuzfahrtpause bis Ende Mai zu verlängern. Angesichts der besonders schwierigen Bedingungen für einen Neustart der Kreuzfahrtindustrie im nordamerikanischen Markt könnte Europa für die Reederei weiter an Gewicht gewinnen. Sie kündigte Anfang Februar an, bis Ende 2023 acht Schiffe rund um den alten Kontinent kreuzen zu lassen.

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