Die Probleme im Veranstaltergeschäft, auch mit hochwertigen Feriendomizilen und Individualreisen, hätten sich schon lange abgezeichnet, sagt Fischer rückblickend. Kunden hätten sich über die Medien von Charming Places informiert und sich inspirieren lassen, gerne auch kostenlose Beratung in Anspruch genommen. Für die Buchung sei dann aber oft allein der Preis ausschlaggebend gewesen, und in diesem Punkt hätten die großen OTAs die kleineren Anbieter, die eine Menge Arbeit in die Präsentation ihrer Angebote gesteckt hätten, meist ausgestochen.
Für sie sei die Corona-Krise eine Chance gewesen, reinen Tisch zu machen, berichtet Fischer im Reise vor9 Podcast. Siglinde Fischer Charming Places sei sauber, ohne Schulden geschlossen worden und für den Neustart habe sie sich auf das besonnen, was Charming Places schon lange ausgemacht habe: eine Inspirationsplattform, die Lust auf besondere Unterkünfte und Destinationen machen soll.
Der Newsletter von Charming Places erreicht mittlerweile rund 50.000 Adressaten; im Hinblick auf Buchungen, die auf die Lektüre der Charming-Places-Medien zurückzuführen seien, hätten ihr die Hotelpartner positive Rückmeldungen gegeben, so Fischer. Die Firmenchefin kann sich übrigens auch eine vertiefte Zusammenarbeit mit Reisebüros vorstellen, deren Produktpalette der von Charming Places ähnelt und die potenzielle Kunden durch eine hochwertige, bezahlte Beratung unterstützen. Mehr dazu verrät die im neuen Reise vor9 Podcast.
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