Als italienische Reederei ist Costa Crociere besonders betroffen. „Die derzeit stattfindenden Kreuzfahrten werden nur italienische Häfen anlaufen, um den Gästen das Aussteigen und die Rückkehr in ihre Heimat zu ermöglichen, ohne Ausflüge oder neue Einschiffungen“, teilt Costa mit. Was danach mit den Schiffen und den neuen Gästen passieren soll, bleibt zunächst unklar.
So wie Costa geht es aber auch anderen Kreuzfahrtanbietern, denen durch die Coronavirus-Krise ihr wichtiger Wechselhafen abhandenkommt. Davon dürfte vor allem Mallorca profitieren. „Wir haben bisher 40 zusätzliche Anträge auf eine Anlegeerlaubnis zwischen März und Juni bekommen", sagte Hafenmanager Raimond Jaume der Mallorca Zeitung. Der Hafen von Palma werde dann voll. Doch nicht alle Anläufe dürften genehmigt werden. Jaume: „Wir werden sicher auch einige ablehnen müssen."
