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7. Oktober 2021 | 19:48 Uhr
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Reisebürospiegel im September bringt noch keine Kehrtwende

Reisebüros freuten sich im Sommer über viele Last-Minute-Buchungen, doch der Blick auf die verbuchten Umsätze im September ernüchtert. Der abgerechnete Umsatz im stationären Vertrieb lag zwar 65 Prozent über dem von 2020, aber immer noch 57 Prozent unter dem Vor-Corona-Stand im September 2019.

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Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr veranstaltet die österreichische Tageszeitung Die Presse vom 4. bis 6. November die zweiten Ausgabe ihrer Lifestyle-Messe "SCHAU" in Wien. Wie bei der Premiere bildet das Thema hochwertige Reisen wieder einen Schwerpunkt. Reise vor9

Laut Tats-Reisebürospiegel ist der Flugscheinverkauf der größte Treiber des Umsatzzuwachses im September. Die Einnahmen im Flugverkehr haben sich mit einem Plus von 98 Prozent fast verdoppelt. Dies dürfte mit den vielen kurzfristigen Buchungen in die Sonne zusammenhängen. Der abgerechnete touristische Umsatz weist im September im Vergleich zu 2020 ein Plus von 52 Prozent aus. Die darin enthaltenen Kreuzfahrten legten bescheidene 30 Prozent zu. Die sonstigen Umsätze stiegen um 77 Prozent.

Verglichen mit dem September vor zwei Jahren bleiben die Zahlen der teilnehmenden Reisebüros enttäuschend. Der Gesamtumsatz liegt 57 Prozent unter dem September 2019. Die Touristik erreicht ein Minus von 53 Prozent. Die Umsätze mit Flugscheinen liegen 64 Prozent unter dem Vorjahresmonat, die sonstigen Umsatz 42 Prozent.

Betrachtet man den Zeitraum Januar bis September fehlen im Vergleich zu 2020 immer noch 13 Prozent des Umsatzes. Das dürfte daran liegen, dass in den ersten zwei Monaten des vergangenen Jahres noch normal gebucht wurde. Hier sind besonders Kreuzfahrten mit 28 Prozent im Minus. Der Vergleich mit 2019 zeigt die Lücke noch deutlicher auf. Gegenüber Januar bis September vor zwei Jahren fehlen 77 Prozent des Umsatzes. Hier gibt es zwischen den einzelnen Sparten nur geringe Unterschiede.

Der Auftragseingang in der Touristik fällt im September 2021 mit einem Plus von 368 Prozent gegenüber 2020 dagegen sehr positiv aus. Die darin enthaltenen Kreuzfahrten schaffen mit einem plus von 210 Prozent nicht ganz so viele Buchungen. Betrachtet man allerdings nur das aktuelle touristische Jahr, also alle Buchungen mit Abreise bis Ende Oktober, dann liegt der touristische Auftragsbestand 26 Prozent unter dem Vorjahr und 72 Prozent unter 2019.

Tats ist ein Backoffice-Dienstleister der Tourismusbranche. Für den monatlichen Reisebürospiegel werden die Buchungs- und Buchhaltungsdaten von rund 2.500 angeschlossenen Reisebüros erfasst.

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