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30. April 2024 | 13:13 Uhr
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Reiseumsätze bleiben auch im März stark

Das Buchungsaufkommen hält sich laut Travel Data + Analytics (TDA) weiterhin auf Vorjahresniveau, obwohl das Vorjahr recht spät in die Buchungssaison gestartet und das Aufkommen deswegen im Februar und März 2023 überproportional hoch war.

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Sommerurlaub steht derzeit im Fokus des Buchungsverhaltens der Bundesbürger

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Auch der Rückstand bei den gebuchten Personen gegenüber dem Vor-Corona-Niveau nimmt bei den Veranstalterreisen nach Angaben der Marktforscher sukzessive weiter ab. In Umsatz weisen die aktuellen Saisonbilanzen gute zweistellige Zuwachsraten auf: sowohl zum Vorjahr – wenngleich erwartungsgemäß weiter abschmelzend – als auch zum Vor-Corona-Niveau – schon preisbedingt zunehmend.

Die Wintersaison 2023/24 weist laut TDA einen Buchungs- und Reisemonat vor ihrem Ende ein Umsatzplus in Höhe von 21 Prozent zum Vorjahr und von 16 Prozent im Vergleich zum Vorkrisenwinter 2018/19 auf. Nach der vergangenen Sommersaison 2023 gelingt damit nun auch einer Wintersaison erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie wieder die Rückkehr zu einem positiven Endergebnis, jedenfalls in Umsatz gemessen. Der Rückstand bei den gebuchten Personen hat sich von Monat zu Monat um etwa zwei Prozentpunkte verringert – aktuell bleibt noch ein Minus von acht Prozent übrig.

Sommerurlaub bestimmt das Geschehen

Mit 68 Prozent des Monatsumsatzes waren im März hauptsächlich Sommerurlaube gefragt. Die Türkei und Spanien liefern sich zum aktuellen Buchungsstand ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz 1 unter den Sommerzielen, gefolgt von Griechenland. Mit einem überdurchschnittlichen Wachstum zum Vorjahr erfreuen sich neben der Türkei (+45%) vor allem Portugal und das spanische Festland (beide +22%) sowie die Vereinigten Arabischen Emirate (+25%) wachsender Nachfrage bei deutschen Urlaubern. Außerdem stechen die Kreuzfahrten mit einem kumulierten Sommerplus von 29 Prozent zum Vorjahr heraus.

Fast 8,8 Milliarden Euro haben die Deutschen laut TDA bislang für ihren diesjährigen Sommerurlaub ausgegeben. Damit ist im Vergleich zur Vorjahressaison bereits ein "Füllstand" von 63 Prozent erreicht. Das kumulierte Umsatzplus beträgt aktuell 21 Prozent, bei einem Zuwachs in gebuchten Personen um 16 Prozent. Im Vergleich zur von Krisen unbelasteten Sommersaison 2019 beträgt der Rückstand bei den gebuchten Personen noch 14 Prozent. Gemessen an der Gesamtzahl der Bundesbürger, die im Sommer 2019 mit einer Veranstalterreise in den Urlaub gefahren sind, ist zum jetzigen Zeitpunkt erst ein Stand von 46 Prozent erreicht.

Christian Schmicke

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