Zum Vergleich: Das globale Bruttoinlandsprodukt, also die Wirtschaftsleistung aller Staaten, wuchs um 3,2 Prozent, das sind 0,7 Prozent weniger. Somit wurde das weltweite Wirtschaftswachstum zum achten Mal in Folge wurde übertroffen.
Im Vergleich zu anderen Branchen liegt man damit knapp hinter dem produzierenden Gewerbe (Industrie: +4,0%) an zweiter Stelle, deutlich vor der Gesundheitsbranche (+3,1%), der Informationstechnologie (+1,7%) und dem Finanzsektor (+1,7%).
10,4 Prozent der Wirtschaftsaktivitäten hingen vergangenes Jahr mit Reisen und Touristik zusammen. Der Beitrag zur Arbeitskraft lag bei 319 Millionen Jobs, das heißt, etwa jeder zehnte Arbeitsplatz hängt von der Branche ab und sogar jeder fünfte bezogen auf neue Jobs innerhalb der letzten fünf Jahre.
Das WTTC untersucht regelmäßig den Einfluss des privaten Reise- und Tourismussektors auf die Weltwirtschaft. Einmal jährlich werden die Ergebnisse veröffentlicht.
Andreas Förster
