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15. Februar 2022 | 14:40 Uhr
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Tourismusanalyse rechnet mit gutem Reisejahr

Bereits jetzt sind sich 57 Prozent der Deutschen sicher, dass sie dieses Jahr in den Urlaub fahren – rund ein Viertel mehr als vor einem Jahr, heißt es in der aktuellen Tourismusanalyse der Stiftung für Zukunftsfragen. Etwa jeder Fünfte ist noch unentschlossen und ebenso viele planen 2022 keinen Urlaub.

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Bei der Auswahl der Reiseziele zieht ein knappes Drittel ein Reiseziel im Inland vor, hat die Stiftung ermittelt. Die Gründe hierfür seien vielfältig: Kurze Anreise und eine – zumindest gefühlt – hohe Sicherheit, zahlreiche Investitionen in den Urlaubsregionen selbst, dazu noch ein hoher Standard, Gastfreundschaft, schöne Landschaften mit Wasser, Bergen und Wälder – all dies finde sich häufig vor der eigenen Haustür, so die Marktforscher.

Innerhalb Europas stehen laut Tourismusanalyse traditionell vor allem Reiseziele rund um das Mittelmeer auf der Wunschliste. Allen voran Spanien und Italien, aber auch Griechenland, Frankreich oder die Türkei können sich auf zahlreiche Besucher aus Deutschland einstellen. Destination außerhalb Europas können 2022 nach Erkenntnissen der Umfrage mit leichten Zuwächsen rechnen. Bereits jetzt plane in etwa jeder siebte Bundesbürger eine Fernreise, heißt es in der Auswertung.

Die Sorge vor einer Stornierung der Reise ist laut der Untersuchung größer als vor einer Corona-Infektion. Jeder vierte Bundesbürger (24%) sorgt sich, dass seine Urlaubsreise kurzfristig abgesagt wird und hierbei für ihn Kosten entstehen. Weitere 24 Prozent sind beunruhigt, dass sie in Quarantäne müssen. Nur 19 Prozent haben Angst, sich im Urlaub mit Corona zu infizieren. 17 Prozent gaben an, sich zu sorgen, dass sie nicht wieder nach Deutschland einreisen dürfen.

Für die Tourismusanalyse wurden 3.000 Personen ab 18 Jahren in Deutschland im Dezember 2021 und im Januar 2022 befragt.

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