Tägliche News für die Travel Industry

26. Januar 2021 | 07:00 Uhr
Teilen
Mailen

Tourismusbeauftragter hält Urlaub zu Ostern für denkbar

Wenn sich die Corona-Inzidenz hierzulande und in ausgewählten Reisezielen wirksam senken lasse, könnten Reisen in den Osterferien schon stattfinden, sagte der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß (Foto), im Podcast der "FAZ". Derweil gibt es Streit in Bayern um eine mögliche Öffnung von Hotels.

Bareiß Thomas MdB Tourismusbeauftragter der Bundesregierung Foto Privat.jpg
Anzeige

Spanien-Fans aufgepasst: Themenwoche NAVARRA in Counter vor9

Das einstige Königreich verbindet auf kleinem Raum vielfältige Landschaften, Kultur, Geschichte und Angebote für Aktivurlauber und Genießer. Was noch alles für Navarra spricht, erfahren Sie hier. Jetzt beim Gewinnspiel mitmachen ein tolles Erlebnis in Navarra gewinnen!

Einer kurzfristigen Öffnung von Skigebieten in Deutschland, wie etwa in Österreich oder der Schweiz, erteilte Bareiß im FAZ-Podcast eine Absage. Deren Nutzen sei nicht nur wegen eines möglichen Infektionsrisikos, sondern auch unter wirtschaftlichen Aspekten fraglich. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger forderte unterdessen einen Plan zur Öffnung von Hotels und Skigebieten im Februar.

Aiwanger erklärte am Freitag, auch auf Bundesebene sollten die Wirtschaftsminister der Länder "diese Öffnungsschritte einfordern" und nicht "wieder wie Kaninchen vor der Schlange warten, was von Frau Merkel und der Ministerpräsidentenkonferenz aus Berlin kommt". Das berichtet der "BR“. Er sei auch überzeugt, "dass wir die Skilifte zeitnah öffnen können", so Aiwanger weiter.

Wenige Stunden später warnte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder in einer Rede vor "überstürzten" Lockerungen. Diejenigen, "die beispielsweise Skipisten schnell aufgemacht haben, fast alle mussten nach kürzester Zeit wieder schließen", sagte er. Deswegen lege er sich darauf fest, dass die Verlängerung der Maßnahmen "jetzt bis Mitte Februar" gelte. "Und wir werden sehen, wie es sich dann weiter entwickelt", fügte Söder hinzu. Zumindest in Bayern sieht es nach einem handfesten Zoff über den Umgang mit der Corona-Pandemie aus.