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18. August 2020 | 12:24 Uhr
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Tourismusbeauftragter will Überbrückungshilfen verlängern

Wegen der schwierigen Lage in der Touristik und Hotellerie plädiert Thomas Bareiß (Foto) für eine Laufzeit der staatlichen Hilfen über Ende August hinaus.

Bareiß Thomas MdB Tourismusbeauftragter der Bundesregierung Foto Privat.jpg

Thomas Bareiß ist dafür, länger Überbrückungshilfen zu zahlen

Der CDU-Politiker, der als Wirtschaftsstaatssekretär für die Touristik zuständig ist, erklärte gegenüber der "Deutschen Presse-Agentur": "Die Reisebranche steht schwer unter Druck und wird auch noch eine schwierige Durststrecke durchstehen müssen. Man denke nur an das schleppende Hochfahren der Geschäftsreisen. Deswegen sollten die Überbrückungshilfen über Ende August hinaus verlängert werden."

Dies wäre ein Signal, dass die Politik die Branche nicht allein lasse, so Bareiß. Das Bundeswirtschaftsministerium habe sich bereits vor der ursprünglichen Entscheidung zu den Überbrückungshilfen dafür eingesetzt, diese bis Ende des Jahres zu gewähren, sich damit aber nicht durchsetzen können.

Die staatlichen Überbrückungshilfen laufen derzeit noch bis Ende August. Für die Zuschüsse, die vor allem kleineren und mittleren Firmen aus Branchen wie der Reisewirtschaft, dem Hotel- und Gaststättengewerbe oder Schaustellern helfen sollen, die von Umsatzeinbußen betroffen sind, hat der Bund 25 Milliarden Euro eingeplant. Erstattet werden fixe Betriebskosten bis zu einem Betrag von maximal 150.000 Euro über drei Monate. Die Zuschüsse müssen nicht zurückgezahlt werden.

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