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15. September 2020 | 14:13 Uhr
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Touristen lassen sich mit Zahlung der Rückholkosten Zeit

Von den insgesamt 47 Millionen Euro, die das Auswärtige Amt gestrandeten Deutschen für Rückflüge in die Heimat im März und April in Rechnung stellte, seien erst 2,7 Millionen beglichen, so das Auswärtige Amt. Das muss allerdings kein Alarmsignal sein. Denn bei einem "sehr großen Teil der Bescheide" sei die eingeräumte Zahlungsfrist noch nicht verstrichen, heißt es.

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Die Angaben des Auswärtigen Amtes zitierte die "Bild"-Zeitung. Im März und April hatte dieses die Rückreise von 240.000 im Ausland gestrandeten deutschen Urlaubern in gecharterten Maschinen organisiert. Das kostete rund 94 Millionen Euro, die Hälfte davon solle von der EU erstattet werden, berichtet das Blatt. Die übrigen 47 Millionen Euro müssen die Reisenden selbst begleichen.

Die Betroffenen hatten nach der Heimreise Rechnungen erhalten, die je nach Strecke gestaffelt waren. So kostete etwa die Rückreise von den Kanarischen Inseln 200 Euro, für den Rückflug aus der Karibik waren 500 Euro fällig und für die Strecke von Australien oder Neuseeland 1.000 Euro. Die ersten Rechnungen habe der Bund Ende Juni verschickt, heißt es.

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